Sonntag, 8. Mai 2016

Festplattenarchäologie #02 - Archiv der Uralt-Fehlermeldungen

Willkommen in einer erneuten Wühlaktion durch eine alte Datensicherungsplatte.

Funfact 1: Ich habe wirklich von jedem Scheiß Screenies gemacht und so ziemlich alles dokumentiert, was meine Programme so verbrochen haben.

Funfact 2: Ich hatte verdammt hässliche Themes installiert damals... fand mich aber super cool und individuell. So ist das halt.

Heute könnt ihr also mal bestaunen, was zur Hölle ich damals so spannend fand in meiner Freizeit neben der Schule (das warum kann ich leider teils auch nicht mehr beantworten). Originalgetreu erhalten mit schriftlichen Anmerkungen in MS Paint.


Einmal reicht doch, verdammt!

Ja, geil. Furchtbares Nine-Inch-Nails-Theme. Vermutlich hat sich wegen genau dieser Optik auch mein "Flash Sceen Saver"wiederholt suizidiert. Ich habe keine genaue Ahnung mehr was für ein Win das darunter ist, auf alle Fälle irgendwas ab ME abwärts /o\ Zudem stand ich offenbar darauf, meinen Wordpad-Docs (WordPAD!!!) Songtextauszüge von u.a. Green Day als Titel zu verpassen. War sicher genial, dort irgendwas wiederzufinden.


Geil. AOL. Immerhin Netscape!

AOL. A O fucking L. Natürlich hat uns mein Vater damals AOL geholt, weil die CDs davon auch penetrant in jedem Briefkasten verteilt wurden, und natürlich hat es etwas gedauert, bis ich gerafft habe, dass externe Mailkontoanbieter etwas toller sind als der vorinstallierte Crap. Von Thunderbird und Konsorten brauchen wir hier noch gar nicht erst reden. Zuerst gab es ja auch nur das "tolle" AOL-Interface als Browser als für mich. Aber bitte lasst uns einmal das Vergangenheits-Ich dafür loben, dass es später irgendwann von IE auf Netscape umstieg.


ZoneAlarm und Winamp... ja, okay...

Oh Gott. ZoneAlarm. Das hatte mir damals mein Vater auf den PC geknallt. Genau wie Winamp. Mittlerweile benutze ich übrigens das schön schlanke foobar2000, wenn ich nicht direkt über Spotify höre... Fortschritt, lass dich umarmen! Heiß und innig bis dir die Rippen brechen!


Oho, WinXP. Wir werden langsam krasser.

Ich möchte an dieser Stelle kurz eine Lanze für WinXP brechen. Danach kam nämlich Vista. Und Vista ist der Teufel in OS-Form. Ich habe allerdings auch keine Ahnung, warum der Druckertreiber so dauerverwirrt war. Schön übrigens auch, dass da direkt die angebliche, sehr horrende Größe von dem Teil steht! 755cm... das kann nun echt nicht jeder von sich behaupten. Ich werde druckersexuell.


NörgelVir...


Damals war AntiVir noch gut genug für mich. Meine Dateien aber scheinbar nicht für AntiVir... Wobei, okay, es geht im Tempdateien, da wäre ich auch irgendwann genervt.


1753 gab es laut XboxLive bereits coole 3rd-Person-Actionspiele.


Mein Xbox-Live-Profil Ende 2009 nach nächtelangem Durchsuchten von Resi 5. Hach. Mit TFU war ich noch nicht ganz so weit, höchstwahrscheinlich, weil die Grafik von 1753 bei mir permanente Kotzanfälle verursacht hat und ich ständig das Zocken unterbrechen musste.


Seriöse Downloadseiten dürfen nicht fehlen!

Wer kennt ihn nicht - "tausendentladen" mit seinem genialen Programmensucher. Kannst auch deine Sprach auswählen! Und OMG, seht ihr KaZaA? Das waren noch Zeiten. Danke, Screenie von kernelgoa, für diesen nostalgischen Flashback.


... und danke an euch fürs Durchhalten - hoffentlich ohne Augenkrebs. Na, was hattet ihr alles so für horrende WinOSe? Habt ihr auch alle ab 3.11 mitgenommen so wie ich, oder bin ich einfach alt? #forever26

Samstag, 7. Mai 2016

Mad Bat Energydrink + Bio Energydrink

Diese shiny Schätzchen habe ich aus dem Budni, einer norddeutschen Drogeriekette. Beide kosten irgendwas um 1€ herum, glaube ich, wobei der Biodrink etwas teurer war. Den genauen Preis habe ich leider nicht mehr im Kopf und auch Google konnte mir bei den Einzeldosen nicht helfen. Bei Amazon kriegt man die aber auf jeden Fall als Palette.

Die Besonderheit ist, dass es sich nicht um Aluminiumdosen handelt, sondern um beklebte Pappdosen. Der Verschluss ist eine aufgeklebte Lasche zum Abziehen. Diese Verpackung präsentiert Mad Bat als „umweltbewusst“, wobei es hier natürlich darauf ankommt, ob der Verkäufer das auch kapiert und entsprechend entsorgt. Hätte mich das fehlende Recycling-Symbol für den grünen Punkt nicht irritiert, hätte ich sie wohl aus Reflex in den Plastikmüll geworfen.




MAD BAT

Na, dann wollen wir doch mal gucken, ob das eine gute, pappige (hahaha, witzig!) Alternative zu RedBull ist. Erwähnte ich schon, wie hübsch shiny ich die Verpackung finde...?




Geruch:

Riecht wie RedBull. Und etwas nach Plastik.

Geschmack:

Schmeckt wie ein durchschnittlich guter RedBull-Klon. Und etwas nach Plastik. Und vor allem, als hätte man den RedBull-Klon drei Stunden offen herumstehen lassen, denn es ist absolut null Kohlensäure in dem Drink. Muss man mögen! Mir persönlich fehlt dann immer etwas, zumindest, wenn es sich nicht um eine extrem fruchtige Sorte handelt. Gäbe es in der Nähe meines Arbeitsplatzes aber einen Verkaufspunkt, würde ich ihn wohl durchaus öfter holen, wenn nicht gerade etwas anderes im Angebot ist.


MAD BAT BIO

Nach der Nicht-Bio-Sorte habe ich nun immerhin nicht mehr so viel Angst, das hier zu probieren. Der Unterschied ist, dass hier ausschließlich "natürliches" Koffein aus Guarana- und Schwarzteeextrakt verwendet wird und auch der ganze andere Quatsch da drinnen biozertifiziert ist.




Geruch:

Riecht viel säuerlicher als der andere. Absolut nicht nach Energydrink oder sonst etwas Süßem.

Geschmack:

Meine erste Assoziation ist roter Traubensaft. Danach sehe ich, dass Apfel und Zitrone mit drin ist (mit insgesamt wahnsinnigen 3,5% Fruchtgehalt). Für mich schmeckt das aber weder nach Apfel noch nach Zitrone - höchstens mit viel Fantasie. Ich bleibe bei sehr süßem Traubensaft. Auch hier ist keine Kohlensäure drin, und nach dem Trinken hat man dieses merkwürdige Gefühl, dass sich einem im Mundraum und auf der Zunge alles zusammenzieht und die Zähne fühlen sich etwas belegt an... in etwa wie nach dem Essen von etwas Ananas. Würde ich wohl nicht noch mal kaufen, auch wenn die Zutaten nicht so übel wie in anderen Energydrinks sind.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Ein okayes Double Feature

... ich habe Nachschub von unseren Freunden mit Molke besorgt!


OK.- GREEN APPLE

Grün \o/ Apfelaroma \o/ Ich liebe ja das künstliche Aroma grüner Äpfel, obwohl ich echte grüne Äpfel meistens blöd finde. In 99% aller Fälle sind sie einfach nur verdammt sauer. Bah. Zur großen Verwunderung meines gesamten Umfeldes stehe ich eher auf die roten, weichen, fast schon mehligen und süßen Äpfel. Aber ich schweife ab.




Geruch:

Riecht wie diese sauren Weingummi-Apfelringe. Find ick schon mal janz töfte.

Geschmack:

Gäbe es (mir bekannte) Apfellimo, sie würde schmecken wie das hier, nur 20x süßer. Ich liebe an diesen ok.- Viechern so sehr, dass sie nicht in-ya-face-süß sind und Phantomzahnschmerzen erzeugen, sondern dass da etwas geiler Geschmack ist und dann halt einfach nur noch viel Kohlensäuregeprickel. Das weckt zumindest die Illusion, dass man hiermit temporär seinen Durst löschen kann. Es ist, als würde man statt Sahneeis mit Obstgeschmack ein leichtes Sorbet essen, um es recht poetisch auszudrücken. Aber genug der Liebeserklärungen!



OK.- BLUEBERRY

Ich bin gespannt ob das hier wieder nach generischem Beerenaroma-Mischmasch schmeckt, aus dem man die eigentliche Sorte nicht heraus differenzieren kann.



Geruch:

Riecht nach Blaubeere. Überraschung. Also, nicht mal zynisch gemeint, jetzt, ich bin positiv überrascht! :D

Geschmack:

Wie Blaubeerjoghurt in flüssiger Form mit Kohlensäure. Geil. Zudem bitte die übliche Lobeshymne einfügen: Weder zu süß noch zu sauer, mehr Getränk als Zuckerwasser... yay! So langsam habe ich das Gefühl, die haben den kompletten geschmacklichen Obstkorb vorrätig - denn es gibt noch vieeeele andere, bunte Sorten. To be continued...


Die ok.- Charts so far:

1. Mango
2. Apfel
3. Blueberry
4. Orange

Sonntag, 24. April 2016

Monster Ultra - Alle drei zusammen!



Monster hat neue Sorten, und zwar die „Ultra“-Sorten. Nachdem ich schon auf Twitter Bilder von denen gesehen hatte, mussten natürlich alle drei mit, als ich sie kurze Zeit später auch im Rewe entdeckte. Without further ado...


MONSTER ULTRA

Von den drei Dosen scheint das die Standardsorte zu sein, quasi der Klassiker der Ultra-Range. Wonach sie schmecken soll bzw. ob sie überhaupt abseits von typischem Energyzeugs nach was schmecken soll ist auf der Dose einfach mal null ersichtlich. Da kann man höchstens anhand der Zutatenliste herumraten.




Geruch:

Riecht sehr frisch und leicht zitronig, mit einem Hauch Hakle feucht im Abgang. Ich habe ein wenig Angst.

Geschmack:

Wie ein downgegradeter Monster. Ergo besser als der Klassiker.  Man könnte sagen, man bekommt den typischen Monstergeschmack, aber ziemlich abgeschwächt. Ohne Kariesgefühl im Mund, ohne Hakle feucht. Aber es gibt einen sehr strengen, bubblegummigen Abgang, der dauerhaft nach dem Trinken im Mund zurück bleibt - darauf hätte ich durchaus verzichten können. Kann man sich mal geben, wenn man es unbedingt zuckerfrei möchte, muss man aber nicht.

Update 15 Minuten später:
Ugggggh! Der Nachgeschmack wird während des Trinkens immer penetranter. Gefällt mir gar nicht mehr, ich bin nahezu froh, wenn die Dose alle ist!


MONSTER ULTRA SUNRISE

Bei Sunrise denke ich ja an Tequila Sunrise... hm... Cocktails <3 Auch hier ist nicht wirklich anhand der Dose zu erkennen, nach was das Ganze eigentlich schmecken soll, ergo habe ich weiter Kopfkino von Tequila, Orangensaft und Grenadine.




Geruch:

Riecht wie eine frisch gepellte Orange.

Geschmack:

Wie Fanta, aber etwas... orangensaftiger und wässriger? Süß, aber nicht zu süß? Auf jeden Fall ist das wieder so ein Exemplar, was absolut nicht nach Energydrink schmeckt, und wenn man den letzten Ultra bedenkt, ist das vielleicht auch besser so. Und ich habe da absolut nichts gegen. Zumal kein widerlicher, ewig nachhängender Abgang zu schmecken ist. Ein recht solider Geschmack, der einem nicht den Atem raubt, einen aber auch nicht zum Würgen bringt.

Funfact:
Anschließende Rülpser riechen nach Mandarine!


MONSTER ULTRA RED

Wieso hat die eine Untersorte den nahezu poetischen Namen „Sunrise“ und die hier heißt einfach nur „Red“? Na ja, egal, eh? Ihr kennt das Spielchen - mal wieder hat man keine Ahnung, was der Geschmack hiervon sein soll. Bei einer roten Dose tippe ich standardmäßig auf etwas Beeriges.




Geruch:

Riecht wirklich beerig, aber ich kann beim besten Willen nicht bestimmen, welche Beere(n) genau. Und es riecht verdammt süß.

Geschmack:

Meeeeeeh. Das Zeug schmeckt wie der normale, weiße Ultra, nur mit einer zusätzlichen Beerenkomponente. Der Abgang mit Nachgeschmack ist auch fast der Gleiche. Der Drink ist einfach zu künstlich süß, um lecker zu sein, und dabei im eigentlichen Beerengeschmack wiederum viel zu lasch. Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes und hinterlässt wortwörtlich einen faden Beigeschmack.

Achtung, ganz harter Diss:
Hätte der Aldi-Energy eine beerige Sorte, hätte ich sie mir genau so vorgestellt.


ULTRA CHARTS:

1. Ultra Sunrise
2. Ultra Red
3. Ultra


Ganz ehrlich - der einzige Anreiz, die Dinger wieder zu kaufen, wäre die Zuckerfreiheit. Einfach, weil ich aktuell verstärkt darauf achte, was ich mir eigentlich für unnötige Kalorien durch Getränke reinfahre. Der Sunrise schmeckt an sich zwar sehr okay, aber es gibt einfach besser schmeckende Energydrinks. Ich hätte mir von der gesamten Range mehr erhofft. Aber hey - die Dosen sind sehr schick... (an dieser Stelle bitte das augenrollende Emoji vorstellen)

Montag, 18. April 2016

Festplattenarchäologie #01 - Begriffe leicht erklärt mit Lara Croft!

Hallöchen, meine kleinen Zimtschnecken!

Ich habe aus Archivierungsgründen mal wieder in den Tiefen meiner Festplatten herumgegraben und dabei wahre Schätze gefunden, die mindestens 10 Jahre alt sind. Ich meine, damals dachte ich scheinbar noch, dass Comic Sans ironisch benutzt echt witzig ist... wow!

Ohne weitere Umschweife präsentiere ich euch also meine bunte Bilderserie zum Thema "Begriffe leicht erklärt mit Lara Croft" und hoffe, dass ihr auch so schön facepalmen könnt wie ich. Aber hey, endlich mal wieder in Nostalgie schwelgen, weil - augenkrebserzeugende Tomb-Raider-II-Grafik!


Dem Paintskillz...

Ich war damals schon fixiert auf das Eine!

... kommt mir bekannt vor ...

... ich sag's ja.

<__<

Ich wiederhole: DEM PAINTSKILLZ!

Wie deprimierend. Gutes Ende, I approve.

... mal sehen, was ich als Nächstes ausgrabe :) #Festplattenarchäologie

Samstag, 16. April 2016

OK.- ORANGE UND MANGO

Heute gibt es mal eine ganz andere Marke abseits von RedBull, Monster, Rockstar und dem üblichen Billigzeugs. Und zwar ok.
... also, das heißt wirklich so - Ok Punkt Strich. Zu finden unter http://www.okpunktstrich.de/de/ und erhältlich in gefühlten drölfzig Sorten in allen Dosenfarben, die der Regenbogen so hergibt, und teils mit Molkeanteil. Hier in Hamburg sind die an jedem Bahnhofskiosk für einen glatten Euro (und zwar pfandfrei) erhältlich, was mich extrem erfreut. Ich beginne meinen okayen Feldzug mit zwei schönen, bunten Exemplaren!


OK.- ORANGE

Fruchtig. Mit Molkeanteil. Orange ist eine fröhliche Farbe und Orangen sind so Mainstream, die mag eigentlich jeder.




Geruch:

Riecht wie Fanta. Ich finde das vielversprechend.

Geschmack:

Hm... das ist jetzt recht weird. Das Zeug schmeckt wie Fanta Orange, wenn Fanta Orange einer dieser Molkedrinks aus dem Kühlregal wäre. Also quasi eine Symbiose zwischen beidem - Molkedrink mit Fantageschmack! Es ist auch nicht penetrant künstlich wie die meisten anderen Energydrinks mit Geschmack. Ich finde, das kann man sich geben, gerade wenn man den Preis bedenkt.


OK.- MANGO

Mittlerweile dürfte auch der letzte unter dem Stein lebende Eremit meine Liebe zu Mangos mitbekommen haben. Daher ist es nur logisch, als nächstes diese Sorte zu probieren. Auch hier ist Molke drin.




Geruch:

Riecht wie Pfirsichjoghurt. Gibt Schlimmeres.

Geschmack:

Hätten Fanta, ein x-beliebiges Milchprodukt sowie ein wenig Mangoaroma ein Kind der Liebe, es würde schmecken wie dieser Energydrink. Ich LIEBE ihn. Er erinnert mich in Grundzügen an den Rockstar mit Mango, nur halt... laktosehaltiger. Und besitzt eine schöne, ausgewogene Mischung aus säuerlichen und süßen Anteilen. Würde ich immer wieder kaufen!



Die ok.- Charts so far:

1. Mango
2. Orange

Montag, 11. April 2016

SUGARFREE BATTLE

Es ist mal wieder Zeit, meine Geschmacksnerven zu verwirren! Dieses Mal mit einem Triple Feature der Kalorienarmut - man mag ja nicht jeden Tag unnötig massenweise Zucker nur über Getränke aufnehmen. Dass RedBull in der Lightvariante nicht der Knüller ist wissen wir bereits, aber wie sieht es mit anderen, teils weit billigeren Marken aus? Es geht los mit...


WELLMIX SUGARFREE

Dieses Exemplar hat 2,8 kcal pro 100 ml und ist extrem billig (59 ct pro Dose plus Pfand). Bitte, bitte schmecke gut! Man bekommt es bei Rossmann, da WellMix deren Eigenmarke für Fitnessgedöns etc ist. Wir erinnern uns - die normale Version mit Zucker habe ich schon einmal getestet und sie tatsächlich für nur minimal schlechter als RedBull befunden, und auch eine beerige Variante fand ich ganz in Ordnung.



Geruch:

Riecht wie ein typischer RedBull-Klon, nur säuerlicher. Ergo riecht es wie ein typischer RedBull-Sugarfree-Klon. Kommt also durchaus hin, was das große Vorbild betrifft. Schmeckt aber hoffentlich besser...

Geschmack:

Oh Gott.
Es schmeckt weniger säuerlich als der zuckerfreie RedBull, aber auch sehr viel wässriger. Einfach nur richtig, richtig fade. Diesen Energydrink kann ich im Gegensatz zu den anderen beiden absolut nicht empfehlen, nicht mal, wenn man Geld sparen möchte.



MEGA FORCE SUGARFREE

Diese Dose kommt aus dem Paket von Honkalonka. Mega Force wird in den Niederlanden hergestellt. Keine Ahnung, ob das einen Unterschied macht, aber ich dachte, ich erwähne das mal der Vollständigkeit halber. Auf 100 ml kommen hier 3 kcal. Das sind wahnsinnige 0,2 mehr als beim Rossmann-RedBull-Klon. Kann man verkraften, denke ich!




Geruch:

Riecht auf jeden Fall süßlicher als das WellMix-Zeug. Es komt der normalen Gummibärchenkotze schon sehr nahe. Geschmacklich dann hoffentlich auch...

Geschmack:

IEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEH! :(

Dabei beginnen die ersten paar Millisekunden im Mund so gut. Für einen kleinen, fiesen Moment lang erweckt das Zeug die Illusion, es würde gut schmecken. Dann kommt das Wässrige, Lasche durch. Und als wäre das noch nicht genug, breitet sich als Abschluss ein strenger, süßlicher Geschmacksabgang im ganzen Mund aus. Noch Minuten nach dem ersten Schluck wirkt meine Zunge wie belegt damit. Bah! Ebenfalls eine klare Ent-pfehlung. Dieser Energydrink ist übrigens der einzige, den ich nicht vollständig ausgetrunken habe.



EFFECT ZERO SUGARFREE

Auch dieses Schmuckstück entstammt dem Paket von Honkalonka. 100 ml haben 4 kcal - es geht also stetig aufwärts mit der Energiedichte. Um auch mal wieder was Positives zu sagen: Ich finde die Dose sehr schick :D




Geruch:

Riecht süßlich mit einem leichten Hauch von Blendi... ich habe Angst.

Geschmack:

Wässriger und säuerlicher als zuckerbeladener Energy, aber kein ekliger Nachgeschmack, kein permanentes Raten, wie oft sich der Geschmack im Mund noch ändern wird, keine Furcht vor dem, was sich gleich noch alles im Mund ausbreitet.
YES.
Der Energydrink schmeckt an sich nun wirklich nicht bombastisch, aber nach den zwei vorherigen Fehlschlägen bin ich nahezu gehyped davon, dass ich nicht gleich wieder alles ausspucken möchte. Er ist in Ordnung, wenn man etwas verzweifelt ist.



>> VERZWEIFLUNGSCHARTS <<

1. Effect zero sugarfree
2. WellMix sugarfree
3. Mega Force sugarfree

Dienstag, 29. März 2016

Geistiges Ejakulat eines Teilzeit-Depressiven

Randnotiz: Dieser Text entstand schon etwas früher. Heute war ich ja erstaunlich produktiv, wie man an meinem #Listentweet sehen konnte. Aber - ironischerweise - kam ich erst heute zum Überarbeiten.



Ich habe seit dem Aufwachen höchstens dreimal Gedanken an die heutige To-Do-Liste verschwendet. Das allererste Mal sah ich sie und verschob die Erledigung der irrsinnig vielen und doch trivialen Punkte weiter nach hinten. Ganz bequem ein paar Stunden Leerlauf für... ja für was eigentlich? Mobile Games? Den Akku meines iPads weiter senken? Herumsitzen und mich gammelig fühlen? Vermutlich.

Das zweite Mal strich ich etwas durch statt abzuhaken, ausgerechnet den fröhlichen Punkt 'Baden'. Im Nachhinein macht es Sinn – keine Belohnung fürs Nichtstun. Dennoch... ich war heute bewiesenermaßen so faul, dass ich nicht mal Lust auf ein entspannendes Bad hatte. Wanne vorher kurz ausspülen wäre ja auch zu viel gewesen. (Warning: Heavy sarcasm may be present. Please fasten your seatbelts during our journey towards nothing at all.)

Das dritte Mal schrieb ich einen weiteren Punkt dazu. 'Abwaschen', nachdem ich den Haufen vom Wein verklebter Gläser in einer Ecke meines Zimmers wiederentdeckt hatte. Optimistischerweise, denn ich hatte langsam das Gefühl, in naher Zukunft würde ich die Liste doch nicht mehr in Angriff nehmen.

warum mich dies alles so sehr beschäftigt, dass ich es hier ausbreite? Vielleicht schlicht, um diese Chroniken eines Losers irgendwo zu dokumentieren. (Gibt es ein weibliches Pendant für das Wort? Auch egal.) Vielleicht aber auch deswegen, weil es ziemlich genau mein Leben wiedergibt – vornehmen, etwas zu tun, dann zögern – und auch eines meiner Hauptprobleme vorkommt: An einigen Tagen kann ich mich zu rein gar nichts aufraffen. Nicht nur heute. Ich komme nicht einmal mehr mit dem stetig wachsenden Bücherstapel neben meinem Bett nach. Meistens hocke ich auf meinem – sehr gemütlichen – Schreibtischstuhl und... ja, was eigentlich.

Am Ende eines Tages kann ich oft nicht mit Sicherheit sagen, was ich eigentlich erreicht habe.
Und obwohl ich nahezu 24/7 am PC sitze, schreibe ich kaum.
Früher habe ich nicht nur täglich komplette Bücher am Stück verschlungen, sondern auch an weitaus regelmäßiger meinen eigenen Werken herumgebastelt, zugefügt, editiert, korrigiert. Heute dauert es bereits Stunden, mich um meine Minigames in aller Ausführlichkeit zu kümmern, nebenbei philosophische Unterhaltungen bei Facebook zu führen und Twitter vollzuspammen. Und man wird müde, so elendig müde nur vom Sitzen und Klicken und Tippen und Starren.




Das Web 2.0 ist beängstigend, aber noch beängstigender ist die Abhängigkeit und Lethargie, die bei mir daraus so oft resultiert. Ich könnte dies jetzt selbstironischerweise in 140 Zeichen quetschen und twittern. Aber... nein.

Nein, weil es nicht angehen kann, dass ich passiv auf die F5-Taste hämmere, statt mich in einem toll duftenden, heißen Schaumbad zu entspannen.
Statt ein Buch in die Hand zu nehmen und den Geruch von frisch bedrucktem Papier zu genießen, bevor ich mit dem Lesen des Prologs beginne.
Statt mich um meinen YouTube-Kanal zu kümmern.
Statt die Freunde, die ich in der Online-Liste sehe, tatsächlich live und in Farbe zu sehen.
Und natürlich statt meine gottverdammte, nicht gerade schwere To-Do-Liste wenigstens ansatzweise abzuarbeiten.

Darum werde ich jetzt diesen Blogpost finalisieren und auf 'Veröffentlichen' klicken. Und danach Video-Rohmaterial bearbeiten. Und anschließend Rendervorgang um Rendervorgang anwerfen, und nebenbei in einem Buch blättern. Sonst ist nicht nur Hopfen und Malz, sondern auch der ganze Rest der Bierzutatenliste verloren.

Montag, 21. März 2016

TANTRUM ENERGY LEMONADE

Honkalonka hat mir ein Paket geschickt. Ein sehr tolles Paket, da drinnen sind nämlich ganze acht (8!) Sorten Energygedöns munter am Kuscheln gewesen, bevor ich sie in den Kühlschrank umgetopft habe. Die beiden interessantesten davon dürften sicherlich die Tantrum-Dosen sein - oft gehört, nie im Supermarkt gesehen. Danke an dieser Stelle für den Export zu mir, Omi Lonki! Machen wir uns ans Werk - testen wir das ominöse Tantrum.


Tantrum: Lemongras

Vegan! Laktosefrei! Immerhin 9% Fruchtgehalt! Ohne künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe! Hipster lieben Tantrum sicher jetzt schon.




Geruch:
Riecht wie sehr leckere Zitronenlimonade. Sehr sauer und frisch, gar nicht künstlich - erinnert eher an hausgemachte Limo. Das macht Lust auf den Inhalt!

Geschmack:
Oh. Mein. Gott. Ist das lecker. Ich gehe extra neutral an die Sache heran und versuche, den Hype in den Hinterkopf zu schieben, aber - ich bin geflashed. Die Begeisterung ist real, Leute! Das hier ist anders als die Rockstar-Limetten-Sorten; das hier schmeckt "echter". Es kommt meiner Meinung nach tatsächlich an selbstgemachte Zitronenlimonade heran, zumindest an die, die ich bisher so in Restaurants bestellt habe. Sehr fruchtig, gar nicht wie ungesunde Energysuppe.


Tantrum: Bloodorange

Boah! 15% Blutorangensaftkonzentrat! Und ein zugesetztes Vitamin mehr als bei der Lemongrasvariante - sechs statt fünf. Woah.




Geruch:
Riecht wie frisch gepresster Orangensaft mit einem Hauch Grapefruit. Vielleicht riecht so aber auch Blutorangensaft, ich weiß es nicht. Ich hatte bisher noch keinen frisch gepressten Blutorangensaft (entsetzte Schweigeminute).

Geschmack:
Oh. Mein. Anderer. Gott - ja, ich bin polytheistisch veranlagt, was wilde Ausrufe betrifft - es schmeckt beinahe wie es riecht! Wie hausgemachte Saftschorle oder von mir aus auch Limonade. Auch diese Sorte schmeckt einfach "echt" und überhaupt nicht wie ein typischer Softdrink mit tonnenweise Zucker. Da ist einfach nur extrem viel Orange im Mund - ich könnte mir vorstellen, das ohne das übliche Gefühl von schlechtem Gewissen direkt zum Frühstück runterzukippen, auch wenn das alles natürlich auf einer reinen Geschmacksillusion basieren würde.


Fazit

Hätte Tantrum nicht so viele Kalorien und wäre es hier nicht kaum zu bekommen, würde ich das täglich literweise trinken! #TantrumHype
Danke, lieber Honka, für den geschmacklichen Orgasmus. Ich finde beide Sorten total genial und mein Gaumen freut sich über diese einmalige Chance, mit diesem Götternektar benetzt worden zu sein. Kaum zu glauben, dass man sich da etwas Energydrinkartiges reinzieht bei dem Geschmack!

Samstag, 27. Februar 2016

#100happydays Episode 7+8 (Double Feature)

Ja, exakt, ein Double Feature. Letzte Woche Freitag, als ich eigentlich den nächsten Bilderpost raushauen wollte, hatte meine Laune sich ganz sorgsam dem Erdkern angenähert. Daher habe ich beschlossen, jetzt - also eine Woche später - einfach doppelt so viele Bilder in den Post zu knallen! Ich hoffe, niemand meiner Leser hat noch ein 56k-Modem oder vergleichbare Kartoffelgeschwindigkeit, wenn die alle nachladen. Höhö.



43. Habe selten einen so glücklichen Mann gesehen.
Heiraten scheint ab und zu doch okay zu sein.



44. Über Steinplatten hüpfen wie Kinder. Toll.



45. #Handyhüllenproll - so viel neue Auswahl!



46. Das BB-8-Qwertee MUSSTE sein. <333



47. Armtraining mit Namedropping. Lustig.



48. Wenn gerade kein menschliches Schmuseopfer da ist.



49. Fertigsaucen stinken ab gegen 100% selbstgemacht.



50. In Hamburg stehen öfter mal Dampfmaschinen rum.



51. Zu gesund geht nicht immer, 1x/Woche gibt's Mist!
Leckeren, käsigen, fettigen Mist. Muss auch sein.



52. Dumme iPad-Games machen mit Freunden
in Hawaiihemden noch mehr Spaß. *LOL!*



53. Wecker ignorieren, erstmal 1h lesen. Solange
so etwas noch geht. #JohnGreen&Chill



54. Seriöse Schummelpiercings; coole Glow-in-
the-Dark-Flash-Piercings. Gute Mischung.



55. *knüll,knautsch,einschlaf*



56. Mit Hundi dramatische Wolken bestaunen.


Dienstag, 23. Februar 2016

Außer der Reihe: Monetarisierung, Subs, Spenden

Moin!

Inspiriert vom werten Herrn Faber aka Hirnspass aka El Hirni muss ich noch mal ausführlicher meine Gedanken zum Thema "Geld verdienen mit YouTube und Konsorten" loswerden.

Hierarchisch sortiert nach Pluspunkten für mein persönliches Gewissen beschreibe ich euch hier noch einmal alle mir bekannten Möglichkeiten, die als YouTuber/Streamer so in Frage kämen:

1. Monetarisierung der Videos

Ob nun direkt als reiner YouTube-Partner via Google Adsense oder mit einem Netzwerk dazwischen - wayne. Der Zuschauer muss nichts bezahlen, sondern nur ab und zu mal nervige Werbung durchlaufen lassen oder einen Bannerklick tätigen, um die Wirtschaft anzukurbeln - von der der Content Creator einen winzigen Bruchteil abbekommt. Je nach Verpartnerung/Netzwerk eventuell auch einen größeren Bruchteil.

2. Referral-Links

Z.B. als Amazon-Reflink, bei dem man einen kleinen Obulus bekommt, wenn jemand über diesen Link zu Amazon gelangt und dann ganz normal weiter seinen Einkauf dort tätigt, ohne dass der Käufer mehr blechen muss dafür. Beliebt sind auch Reflinks von Anbietern für Spielekeys.

3. Subs bei Twitchkanälen o.Ä.

Kostet bei Twitch z.B. 4,99$ im Monat, der Kanalbetreiber kriegt was davon ab, man selbst hat das tolle Gefühl, Geld für seine Unterhaltung auszugeben und bekommt spezielle Emoji für den Streamchat oder was weiß ich für sekundären Murks. Je nachdem was der Streamer alles einblenden lässt, wird vielleicht auch der Name angezeigt, wenn man live im Verlauf eines Streams subbt. Sofern der Streamer es mitkriegt, wird sich artig bedankt und man kann sich um weitere 20% toller fühlen, weil man beachtet wurde.




4. Gezielte oder monatliche Spenden

Z.B. monatlich mit einem Betrag nach Wahl bei Patreon. Bei dieser Form hat man quasi auch ein bezahltes Abo für allen möglichen Content, den der Erschaffer so produziert. Entweder fühlt man sich als Belohnung einfach nur toll fürs Spenden, oder aber der Bespendete bietet kleinere bis größere Extras an, die je nach monatlichem Betrag variieren können. Das können z.B. Widmungen sein, Early Access für bestimmte Videos, persönliche Briefe, gemeinsame Spielesessions... der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Zudem wurde ich vorhin dank Hose über TipeeeStream aufgeklärt. Tipeee an sich ist ähnlich wie Patreon, und TipeeeStream lässt einen Spenden von Zuschauern sammeln, während man streamt.
Wer es live und direkt mag, kann natürlich auch überall seine Paypal-Mailadresse verbreiten.




... und was willst du nun damit sagen, Acid?

In erster Linie wollte ich mal die Möglichkeiten aufführen bzw. sortieren, und dann meine unqualifizierte, rein persönliche Meinung in Schriftform dazu abgeben. Das habe ich zwar schon des Öfteren kurz angerissen, aber nie sehr ausführlich.

Ich werde ab und zu gefragt, ob ich meine Paypal-Adresse herausgebe oder Patreon habe, weil manche Leute merken, dass ich nicht sehr reich bin. Ich habe wie jeder normale Mensch im 21. Jahrhundert natürlich Paypal, und sogar einen Patreon-Account, weil ich früher zu sehr geldreichen Zeiten mal meine Lieblingssängerin dort unterstützt habe.
Ich gebe allerdings weder die Adresse heraus, noch nehme ich auf Patreon aktiv Spenden an - aus dem einfachen Grund, dass ich nicht denke, dass ich es aktuell verdiene.

Ich liefere gerade keine regelmäßigen Videos oder Streams. Ich bin einfach nur da, und einige haben Mitleid, weil sie mal bei Twitter etc. zwischen den Zeilen gelesen haben. Dies möchte ich nicht ausnutzen, erst recht nicht, wenn derjenige selbst noch Taschengeld bezieht... zumal ich immer noch nicht permanent genug Content abliefere, um mich so zu fühlen, also würde ich wenigstens irgendeinen Beitrag zur alltäglichen Unterhaltung leisten.

Mit der Monetarisierung meiner Videos und Blogposts hingegen fühle ich mich nicht mies. Keinem wird das Konto erleichtert, und wem die Werbung wirklich arg auf den Sack geht, der kann AdBlock installieren. Ich nutze quasi eine Möglichkeit, die eh schon vorhanden ist, und erwirtschafte damit nur mit Google Adsense, ohne Partnernetzwerk oder sonstiges Gedöns eine bisher gänzlich vernachlässigbare Summe. Man kann ja auch nicht alles einfach so monetarisieren, schon gar nicht, wenn man so ein kleiner, netzwerkloser Fisch im YouTube-Teich ist wie ich.




Sollte je haufenweise Freizeit über mich hereinbrechen, während derer mir keine persönlichen Schicksalsschläge, Miseren im Freundeskreis, Nervereien mit Ämtern und/oder wegen Arbeitssuche, oder abhanden gekommene Dachziegel (FUN!) passieren... und sollte ich dann tatsächlich einmal täglich Videos hochladen oder streamen...

Ich glaube, das einzige was ich zulassen würde, wären (für euch kostenfreie) Amazon-Reflinks. Und Twitch-Subs. Wem es das wert ist, nicht unähnlich einem Netflix- oder Spotify-Abo (bei dem ihr allerdings weit mehr für euer Geld kriegen würdet, just sayin')... bitte sehr. Aber "spenden"... das könnt ihr auch für den Regenwald. Weil, hey, es würde eh nicht reichen, um mich komplett zu finanzieren, sodass ich von heute auf morgen eine halbwegs stressfreie Videomaschine sein könnte.

Ich behaupte mal ganz vorsichtig, ich freue mich aktuell viel mehr über tolle Freundschaften dank YouTube, Twitter und Co., über liebe PNs von euch, über gehaltvolle Kommentare unter Videos und so weiter und so fort.

Wenn mir jemand ein Bild davon schickt, wie er "Acid Blues" in den Sandstrand malt, dann finde ich das verdammt cool und in dem Moment gibt mir das mehr als eine 3€-Spende, für die ich mir dann einmal Markenaufschnitt statt Aldiaufschnitt leisten kann. Weil hey, ich kann mir Aldiaufschnitt leisten! Der Regenwald nicht, denke ich... das macht keinen Sinn, ich höre an der Stelle auf :D


Dieser Blogpost wurde Ihnen präsentiert von meiner persönlichen Meinung und ist auch als solche aufzufassen und zu konsumieren. Danke :)

Montag, 15. Februar 2016

M-M-M-Monster #05: They tried to make me go to Rehab...

... and I said: Yes, yes, yes!
Ohne Umschweife geht es mit meinen neuen Lieblingsmonstern weiter.


Monster Rehab: Tea + Lemon + Energy

Da ist extra Zitrone genannt worden. Hoho, sicher voll gesund.



Geruch:
Erinnert an eine x-beliebige Dose (oder Flasche) Arizona Tea. Sehr süß mit einem Hauch Tee im Abgang.

Geschmack:
Keine Kohlensäure ist normalerweise ein No-Go für mich, was Dosengetränke betrifft. Für mich persönlich schmeckt sowas immer total schal und abgestanden und definitiv nicht so gewollt. Hier finde ich es tatsächlich gut! Es hat was von Zitroneneistee, aber von einem leckeren. Keinem aus der 10l-Flasche für 30ct oder so vom Discounter. Es ist süß, aber nicht „In ya face“-süß wie ein normaler Monster. Und man schmeckt garantiert kein Hakle feucht heraus. Daumen hoch, +1, Abo - bockt, gerne wieder!


Monster Rehab: Green Tea + Energy

Laut Dose mit Tee- und Grüntee-Extrakt! Weil das ja auch zwei gänzlich unterschiedliche Dinge sind, ne.



Geruch:
Weniger süß und arizona-ig als der Vorgänger. Eher wie so ein grüner Pfannertee aus dem Mega-Tetrapak, der allerdings auch recht wenig mit tatsächlichem Tee zu tun hat.

Geschmack:
Auch dieses Geschenk an meine Wachmach-Rezeptoren hat keine Kohlensäure, was Sinn macht, denn schließlich wird uns auch hier wieder Tee suggeriert. Schmecken tut es herb und minimal süß zugleich. Die Süße schleicht sich hierbei aber nur im Abgang ganz heimlich durch das Bild. Meine Geschmacksnerven sind verwirrt, aber gleichzeitig auch entzückt! Das Getränk schafft es zwar nicht wirklich, die Illusion von grünem Tee bei mir hervorzurufen, da ich - pardon - der Grünteesnob schlechthin bin, aber ich mag die gänzliche Abwesenheit von karieserzeugender Zuckrigkeit. Ich weiß, ich bin komisch - manchmal stehe ich drauf und manchmal nicht... es kommt immer auf das Wirrwarr im Geschmacksgesamtbild an, und das hier hat nicht Dalí gemalt, sondern Monet.


Fazit

Ich liebe beide Rehab-Sorten, aber die grüne Dose liebe ich ein wenig mehr. Die Gelbe ist quasi wie das Kind, dass die Eltern gerne hervorholen, um anzugeben, während sie die Grüne heimlich für das lieben, was sie ist.

... oh, sorry, ich hoffe, ich habe mit dieser dysfunktionalen Familienmetapher niemanden in ein altes Trauma zurück geworfen.


Mein Monster-Ranking:

1. Rehab (Green Tea)
2. Rehab (Tea + Lemon)
3. Ripper
4. Assault
5. Punch
6. Absolutely Zero
7. The Doctor
8. Hakle feucht Maxi-Familienpack