Dienstag, 7. Februar 2017

"Who's ya daddy?!" - Papa Kola

Howdy Party People!

Ich bin in den wertvollen Besitz von drei verschiedenen "Papa XYZ"-Dosen gelangt: Papa Kola, Papa Shisha und Papa Türk. Vorweg: Das hier sind alles keine Energydrinks, sondern Softdrinks, die mir meine Freundin freudestrahlend angeschleppt hat wegen des geilen Namens und der trippigen Dosen. Mit der Begründung "Die MÜSSEN auf den Blog!" Wer bin ich denn, dass ich sowas abschlage...? Beginnen wir mit dem einzigen, der Koffein enthält, und den ich schon vor Urzeiten auf der Arbeit konsumiert habe, um nicht mit dem Kopf auf die Tastatur zu fallen.


Papa Kola


"Bleib lecker", "Original Kuss-Trunk"... what the fuck? :D Ich habe Angst. Hoffentlich ist es nur etwas "coolere" Cola mit ein wenig Pep (nicht: Speed).




HULK SMASH! | Oh Gott, das Zeug ist GRÜN. Wie geil. Leider trinke ich diese Dose auf der Arbeit und möchte mir die Flüssigkeit zwecks besserer Begutachtung nur ungern in ein durchsichtiges Glas kippen.




... uaaah, was! | Schmeckt wie Cola mit Zitrone, also eigentlich ganz schnafte. Aber der erste Schluck war halt verdammt unerwartet, weil ich irgendwie "nur" mit Cola alleine gerechnet habe. Was sagt denn die Dose...?




Koffeinhaltiges Molkenmischerzeugnis mit Colageschmack. Okay. Vorbild für den Geschmack soll Wassereis mit Colaaroma sein - das Zeug will also Calippo Reloaded sein. Kommt etwas hin, ja, doch... so im Abgang.

Fazit | Ich find's nice. Ich finde eh so ziemlich alles nice, was aussieht wie radioaktiv verstrahlt und Supermans ärgster Feind in Gesteinsform. Das hier heißt auch noch lustig und schmeckt - was will man mehr! Wer schon immer mal eine Mischung aus Zitruscoke und Calippo trinken wollte, ist mit Papa Kola gut bedient. +1, bockt, Daumen hoch, Abo.

Montag, 6. Februar 2017

Week Recap #03 - Zwangsurlaub

Ich | Während man so im Bus und in der Bahn und beim Arzt sitzt, kommen einem die lustigsten und klarsten Feststellungen durchs Hirn gescrollt: Inzwischen sind die meisten derart an meine patentierte "Panzer im Blumenbeet"-Subtilität gewöhnt, dass sie es schon gar nicht mehr merken, wenn ich mal echt subtil bin. Nur Leute, die genauso ticken wie ich, erkennen dann die hintergründige Bösartigkeit. Als Konsequenz denken sehr, sehr viele Menschen, ich sei voll die Nette. Ach.


Die anderen | Erstaunlich wie unreif manche Leute sein können, obwohl sie auf dem Papier so viel erwachsener sind als ich. Irgendwas müssen meine Eltern doch richtig gemacht haben!


Gedankenfrikassee | Manchmal wünschte ich, dieses "Altgeräte mitnehmen" gäbe es auch für Menschen. Dauerhaft metaphorische Leichen aus dem Keller entfernen und so.


Buchzitat der Woche | "Klassenkampf" von André Herrmann - ja, schon vor Wochen komplett gelesen, aber ab und zu gehe ich meine Screenies zitatwürdiger Stellen durch und lache dumm. Das hier war einer der Trigger.









Reactionbild der Woche | Weil passend.



Dienstag, 31. Januar 2017

Der "Verpissimus Prime"

"Es ist zum Kotzen, wie ich meine Freizeit in Slots aufteilen müsste, würde ich jede Bezugsperson glücklich machen wollen. Und ich selbst würde immer auf der Strecke bleiben."

Diese Worte habe ich neulich jemandem geschrieben, als er gefragt hat, warum ich seinen Stream nicht schaue, obwohl ich zu Hause bin. Die Frage war nicht böse gemeint, eher semi-scherzhaft. Aber wenn man sowas jeden Tag hört - von verschiedensten Personen, auf verschiedenste Dinge bezogen - dann triggert das öfter mal das Verbalisieren einer komprimierten, deprimierenden Analyse.

Das Ding ist: Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich nonstop vor Handy und Twitch und Skype hängen müsste, um so etwas hier zu vermeiden:


Das ist eine Minicollage (und das Snippet vonwegen "gut laufen" ist übrigens platonisch gemeint, tiefergehende, beziehungstechnische Dinge würde ich hier nie ausbreiten). Die Nachrichten sind von verschiedenen Plattformen, verschiedenen Leuten und alle beziehen sie sich darauf, dass sie mehrere Stunden oder mehrere Tage lang nichts Neues von mir gehört haben.

Weil ich gerade was anderes machte.
Weil ich Slots für mich brauchte.
Weil ich inzwischen einen Fluchtreflex habe, wenn ich mehrere unbeantwortete Nachrichtenanballungen sehe, sobald ich eine App öffne.
Denn antworte ich jeder Person und schließe die App nicht sofort und es kommen - Gott bewahre - direkt neue Nachrichten, dann befinde ich mich in einer endlosen Spirale aus App-Switching und Zurückschreiben und schwupps, sind mehrere Stunden rum. Passiert das abends, kann ich danach quasi direkt ins Bett gehen.
Geiler Feierabend.

Darum mache ich halt abends oft den "Verpissimus Prime". Darum antworte ich nicht zwingend sofort, wenn es nicht super dringend ist. Darum bin ich selektiv, darum schreibe ich nicht parallel mit drölf Menschen.

Und wisst ihr was? Niemand hat irgendein Recht der Welt dazu, mich dafür anzukacken, solange ich trotzdem ab und zu Lebenszeichen von mir gebe. Siehe 2017-Laber-Video: Ich kann frei darüber verfügen, wie ich meine Freizeit verbringe, die ich noch dazu nicht gerade in Massen besitze. Und wenn ich meinen Feierabend mit drei Folgen Dr. House verbringen möchte und nicht mit Schreiben, dann ist das so.

"Aber Acid, du twitterst doch voll oft!"
Ab und zu einen Tweet rauszuhauen frisst weniger Zeit, als eine komplette, nicht enden wollende Unterhaltung zu führen.

"Aber Acid, du warst eben bei Facebook online! Dann hättest du doch wenigstens mal kurz-"
Wenn ich gerade wegen etwas oder jemand anderem da war und mich dazu entschieden habe, deine Nachricht erst später zu beantworten, dann ist das so. Weil sonst die Endlosspirale des Abarbeitens zuschlägt.

"Aber Acid, man kann auch während man was guckt mit jemandem schrei-"
Wenn ich mich lieber voll und ganz auf irgendein Medium meiner Wahl konzentrieren und es genießen möchte, statt nebenbei auf einen weiteren Bildschirm zu schielen, dann ist das so.

"Aber Acid, ich sehe immer bei Steam, wie du nur vor Clicker Games hängst!"
Die laufen nebenbei. Ab und zu mache ich da drei Klicks und dann habe ich wieder eine halbe Ewigkeit Ruhe. Und wer zur Hölle bist du überhaupt, dass ich mich vor dir rechtfertigen sollte, was ich wo wie stattdessen mache, du Dulli?

Und ich bin verdammt dankbar für jede Bezugsperson, jeden Freund, jeden Bekannten, der das rafft und sich stattdessen einfach freut, wenn man dann doch mal gemeinsam Zeit miteinander verbringt. Vielleicht sogar jenseits irgendeines Messengers.

Montag, 30. Januar 2017

Week Recap #02 - Die Bucketlist schrumpft

Ich | Aktuelles Motto: Militante Herzlichkeit. Wenn das nichts nützt: Ehrliche schlechte Laune. Die Bucketlist schrumpft - mein AG schickt mich alle paar Monate durch die Weltgeschichte und mit jedem Mal werde ich meine Bundeswehr-Klamotten-Packtechnik etwas mehr perfektioniert haben. Und ich wollte schon immer mal Futur II auf diesem Blog benutzen.


Die anderen | Hast du etwas, das andere in der Theorie gerne hätten, bist du der Feind. Selbst wenn es praktisch nichts außer Administrativaufwand und Stress bringt und du selbst innerlich beim Gedanken daran zehn Tode stirbst.


Gedankenfrikassee | Schrödingers Freundschaft, die nur hält, solange man den anderen nicht wirklich kennen lernt.


Buchzitat der Woche | "Reasons to Stay Alive" (Matt Haig)




















Reactionbild der Woche | Tony Stark is really tired of your shit.


Montag, 23. Januar 2017

Week Recap #01 - Waffelidiotie

Das ist in etwa so wie "... previously on Dexter: Ganz viele blutige Dinge sind passiert, und jetzt kommt die nächste Folge". Nur weniger blutig... hoffe ich. Und ich habe Bock auf sowas. Daher mache ich es nun!


Ich | Ich mag seit langem mal wieder, was hinter meinen Augen zurück ins Spiegelbild starrt. Das war nicht immer so. Wenn sich jetzt noch das Äußere sukzessive dem Innenleben anpasst, dann würde da sogar noch einiges mehr an Eigensympathie gehen.


Die anderen | Die schier geniale Idiotie des Monats Januar begeistert mich unendlich. Ich habe lapidar einen Satz dahergesagt, jemand anders hat nur minimal weniger lapidar geantwortet und nun ist da stattdessen urplötzlich eine ganze Geschichte. Wenn man öfter Leuten ins Gesicht sagen würde, was man denkt, könnte auch noch öfter Großartiges passieren. (Außer es ist negativ, und es ist euer distanzierter Chef. Dann macht das bitte nicht unbedingt.)


Gedankenfrikassee | Wenn jemand, der Waffeln verabscheut, durch eine Waffel mit unglücklich hohem Momentum getötet wird, dann ist das blanke Ironie. Und meine Metaphern waren auch schon einmal verständlicher für Non-Insider.


Reactionbild der Woche |


Sonntag, 15. Januar 2017

Tranquini Jade - Biotonne Reloaded?

Kennt ihr noch das Zeug, was hier eine Randerwähnung fand...? Wenn nicht, auch nicht schlimm - eher besser für euch. Immerhin habe ich Tranquini als "Biotonnenwasser aus dem Schrebergarten" bezeichnet.

Brace yourselves, es gibt eine zweite Version: "Jade"! Klingt das nicht unglaublich edel?


Farblich eher Rasen als Jade, aber gut.

Die Dose beschreibt sich selbst als unique taste from Green Tea notes - Angst. Ich liebe grünen Tee. Bitte ruiniert mir hier nicht grünen Tee. Ich weine sonst in der Ecke, während "Bring Me To Life" von Evanescence läuft. Ansonsten gilt für diese Sorte natürlich der übliche Hippiekram von Tranquini: Fühl dich positiv, relaxed und all das andere Feelgood-Gedöns. Na dann.


Geruch | Sehr lascher, herber Zitroneneistee. Aus einem riesigen Tetrapack. Wir alle wissen, was für eine Art Eistee ich meine.


Geschmack | Sehr lascher, herber Zitroneneistee. Mit einem Hauch von sehr künstlichem Grüntee-Aroma. Das macht es immer noch ca. 1.000x trinkbarer als das normale Tranquini, aber für so ein Erlebnis muss man dennoch nicht diesen Preis ausgeben. Da reichen auch besagte Massen-Tetrapacks.


Fazit | Das langweiligste Tee-Erfrischungsgetränk aller Zeiten. Aber kein Anschlag auf die Geschmacksknospen. Kaufe ich nicht noch mal, aber ich habe nun meine PTSD von der blauen Dose überwunden. Yay!

Sonntag, 8. Januar 2017

Wie viele Lippenstifte kriegt man in einem Jahr leer?!

(Dieser Post dürfte für die Herren eventuell weniger interessant sein, außer sie möchten einmal einen erschreckenden Einblick ins weibliche Kosmetik-Kaufverhalten bekommen.)

Woran erkennt man, dass man zu viele Lippenprodukte besitzt...?
Indem man morgens immer den gleichen Lippenstift benutzt, irgendwann beim Aufräumen die unterste Malm-Schublade im Schlafzimmer aufmacht und einen Schlag bekommt. Soooo viele Sachen, so viel mehr Auswahl, aber irgendwie greift man halt innerhalb seines morgendlichen 10min-Zeitfensters immer zu dem, was eh schon parat liegt. Ich habe die Misere einmal aus der Kommode entfernt, ausgebreitet und gezählt:


Viel. Zu. Viele. Lippensachen.

- 33 Lippenstifte (+ 3 Miniproben)
- 6 Lipglosse
- 2 Lipliner

Die Lipliner und Glosse sind völlig im Rahmen, zudem sich hier auch keine Farbe wiederholt. Aber welcher Mensch braucht 33 (eigentlich 36) Lippenstifte?! Richtig, niemand. Außer man ist Beautyblogger. Bin ich das? Nein, herrje!

Darum habe ich jetzt in ein hübsches Aufstelldingsi mit zwölf Fächern die alltagstauglichsten Farben gestellt und es präsent im Bad positioniert, damit ich es morgens nicht mehr so leicht ignorieren kann. Und zwei Farben, die eh fast "alle" sind, an meinen typischen Entzombiefizier-Platz (Küchentisch) gelegt - zusammen mit dem anderen Kram, den ich mir ins Gesicht klatsche, damit mich meine menschliche Umwelt als einen der ihren wahrnimmt.


Meine ersten 14 Opfer..

... ja, da sind auch Tester bei. Nein, ich klaue nicht in Drogerien. Ich kenne aber jemanden, der bei Karstadt gearbeitet hat und mir mal ausgemusterte (unbenutzte!!) Tester mitbrachte.

Last but not least der absolute Stolz meiner Sammlung, den ich heute auch schon auf Instagram präsentiert habe:

MAC Wonder Woman Limited Edition

Den habe ich vor drölf Jahren mal für rund 20€ gekauft, vielleicht dreimal benutzt und Gottseidank ist er immer noch in Ordnung. Ich muss mir abgewöhnen, Dinge "aufzusparen", weil sie besonders sind - wenn sie schlecht werden, bringen sie einem auch nichts mehr!

Fazit: Hiermit erweitere ich meine Neujahrsvorsätze also um "Erstmal keine Lippenstifte mehr kaufen" und werde mal schauen, ob man es schafft, innerhalb eines Jahres ein paar Exemplare von den armen, ungeliebten Dingern aufzubrauchen. Tschakka.