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Mittwoch, 8. Februar 2017

Wie viele Folgen Minecraft bzw. #LITW von Gronkh schaft man an einem Tag?

... ein Selbstversuch, da ich das LP eigentlich gerne gucken würde, aber nicht erst mittendrin anfangen will. Ja ja, ich und mein Komplettierungszwang. Aber es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um mit dem Aufholen anzufangen, da ich aktuell krankgeschrieben bin! :partytrötenemoji:




Zuerst doen wir the math: Zu dem Zeitpunkt des Verfassens dieses Posts (Mi., 8.2.17) sind 353 Folgen online. Jede Folge scheint meist irgendwas zwischen 30 und 32 Minuten lang zu sein, also nehme ich 31 Minuten als Mittelwert. 353*31 =  rund 10.943 Minuten Folgen insgesamt. Das durch 60 sind gerundet 182,4 Stunden. Das durch 24 sind 7,6 Tage, die man komplett nur mit dem Nachholen von Gronkhs #LITW verbringen kann (rund 46,4 Folgen pro Tag) - wenn man denn möchte, ein Cyborg ist der nie schläft und auch nie Pausen macht! Wow! Das war die rechnerische Seite - ich möchte an dieser Stelle mal testen, wie viele Folgen ich unter realistischen Bedingungen an einem Tag schaffe.

09:25 | Ich setze mich mit meinem Müsli an den Rechner und rufe die Playlist (<- das ist ein Link, der trotz Einstellungen sicher mal wieder nicht farbig genug markiert wird, um sichtbar zu sein, ich hasse Blogspot) auf. Erstmal prokrastiniere ich noch ein wenig mit meinen Mobile Games, dann geht's los.




"Pott Roast? Da musste hinterher immer schön kacken gehen, darum heißt das Pott Roast." 
(Gronkh, #LITW Folge 2, entdeckt Nahrung in einer Kiste)


11:35 | Nach drei Folgen, immer mal wieder unterbrochen von ein wenig Rumgeschreibe auf Facebook und Twitter, schlägt bereits mein ADS light zu und ich muss aufstehen und erstmal kurz was anderes machen. Was Ultraspannendes. Abwasch von zwei Tagen.

12:06 | Weiter geht's mit Folge 4 und 5. In letzterer wird philosophiert, ob das Wort "orientieren" irgendwas mit dem Orient zu tun hat (Hashtag Bildungsauftrag). Bisher erkundet der Herr nur die Landschaft und ist noch nicht sesshaft geworden, aber das stört mich nicht. Ich bin angenehm weggetreten von den Medikamenten und das Gequatsche und die sanfte Minecraft-Piano-Musik sind für mich gerade in etwa so entspannend und passend wie verspulte Goamucke für jemanden mit 'ner Pappe auf der Zunge. Durch diverse Ablenkungen ist es nach den Folgen bereits halb zwei und ich koche mir erstmal schöne Restepasta, damit der Magen nicht motzt.

15:08 | Statt der geplanten Folge 6 habe ich beim Essen eine kurze ARD-Doku geschaut und mich anschließend in eine tiefgründige Diskussion bei Telegram (Sind wir glücklich mit unseren Tretmühlenjobs?) verstricken lassen. Ich bin schon sehr, sehr deep unterwegs, ich weiß. Jetzt geht's aber weiter mit #LITW, von dem übrigens nun 354 Folgen online sind statt 353. Yeah.

15:45 | In Folge 7 vertont Gronkh alles mögliche neu, da die originale Tonspur irgendwie total abgefuckt ist. Ich lebe ab sofort dafür, einem erwachsenen Mann zuzuhören, der Grillen- und Froschgeräusche sowie das Fällen eines Baumes nachmacht.




16:19 | Folge 7 wird mehrfach unterbrochen, weil ich nebenbei meine Ablage mache bzw. überhaupt erst eine erstelle aus all dem Dokumentenmüll, den ich nach dem Umzug einfach nur systemlos in meine Schreibtischschubladen gequetscht habe. Ab und zu muss ich nämlich auf Tauchgang gehen und kriege dementsprechend wenig mit. Irgendwann finde ich endlich das Objekt meiner grenzenlosen Begierde - meine Geburtsurkunde - lege einen Siegestanz ein und weiter geht die Folge.

16: 24 | Pünktlich zum Ende der siebten Folge klingelt ein zurückhaltender DHL-Bote und bringt ein Zalandopaket. Als er erkennt, dass ich nicht total irre wie in der "Schrei vor Glück"-Werbung losbrülle, zieht er sichtlich erleichtert fort. Ich muss den Beginn von Folge 8 pausieren und erstmal alles anprobieren. Mea culpa, Gronkh.

16:57 | Stilecht die bonzig aussehenden Businessschuhe mit neongelben Socken eintragend und mit einem grünen Senchatee sowie dem Rest Pasta von heute Mittag geht es weiter mit Folge 8. Hau rein und auch raus, Gronkh.


"Wie Touristen in Amsterdam - erstmal was Schönes durchgezogen."
(Gronkh, #LITW Folge 8, beim Terraforming)


18:12 | Anfang von Folge 10. Acid beschließt, dass sie baden geht, weil 1. Folgenjubiläum, 2. arschkalt sowohl draußen als auch drinnen und 3. - fast am wichtigsten - überraschend viel nebenbei von der To-Do gestrichen. Ich sollte mir öfter vornehmen, viele Folgen von etwas zu gucken. Nebenbei mache ich unglaublich viel administratives Zeug oder springe dann halt doch auf, um eine Kleinigkeit zu erledigen. Einfach um mich nicht bloß wie der letzte Hobo zu fühlen, der nur rumgammelt. Stay tuned.




19:32 | Weiter geht's. Ich möchte an dieser Stelle Vergangenheits-Acid dafür danken, dass sie Vanillepudding gekocht hat und diesen nun mit einer adäquaten Menge Schokosauce beim Weitergucken verwerten kann.

21:33 | Ich weiß nicht, ob ich aus Gronkhs Mund zuvor je Worte wie "Fickgrille" und "verwichste Kackviecher" gehört habe. Achievement unlocked. Die nerven aber auch wie Sau. Ich leide so sehr mit, wenn wieder ein Feld hinüber ist.

22:46 | Jetzt erst beginnt Folge 15. Und warum? Weil ich zwischendurch pausiert und rausgetabbt habe und in einem Strudel aus Twitter und Tumblr versank. Oh boy.
... "Oh boy" denke ich übrigens auch beim aktuellen Folgentitel: "Star Trepp - The Next Generation".

Fazit um 23:23 | Hihi, Schnapszahl! Also: Ich habe keine 46,4 Folgen binnen 24 Stunden geschafft, sondern "nur" 15 in 7,5 Stunden. Aber selbst das ist sehr, sehr ordentlich, vor allem wenn man meine Aufmerksamkeitsspanne bedenkt, die einer sehr hektischen Sinuskurve ähnelt. Zudem war ich keine 24 Stunden wach (gasp).
Ich möchte mir jetzt allerdings nicht ausrechnen wie lange ich brauche, wenn ich ab jetzt unterschiedlich viele Folgen pro Tag bzw. Abend schaue, vor allem, wenn ich wieder arbeiten gehe. Für das entspannte, stressfreie Zuschauen nach Feierabend ist das Let's Play allerdings 100%ig geeignet, und am Ball bleiben wird mir sicher leicht fallen und vor allem auch ohne selbst auferlegten Zwang passieren! Dafür interessiert mich der Kampf "Gronkh vs. Fickgrillen" einfach zu sehr.




Disclaimer: Die Screenshots stammen allesamt aus dem Let's Play.

Dienstag, 23. Februar 2016

Außer der Reihe: Monetarisierung, Subs, Spenden

Moin!

Inspiriert vom werten Herrn Faber aka Hirnspass aka El Hirni muss ich noch mal ausführlicher meine Gedanken zum Thema "Geld verdienen mit YouTube und Konsorten" loswerden.

Hierarchisch sortiert nach Pluspunkten für mein persönliches Gewissen beschreibe ich euch hier noch einmal alle mir bekannten Möglichkeiten, die als YouTuber/Streamer so in Frage kämen:

1. Monetarisierung der Videos

Ob nun direkt als reiner YouTube-Partner via Google Adsense oder mit einem Netzwerk dazwischen - wayne. Der Zuschauer muss nichts bezahlen, sondern nur ab und zu mal nervige Werbung durchlaufen lassen oder einen Bannerklick tätigen, um die Wirtschaft anzukurbeln - von der der Content Creator einen winzigen Bruchteil abbekommt. Je nach Verpartnerung/Netzwerk eventuell auch einen größeren Bruchteil.

2. Referral-Links

Z.B. als Amazon-Reflink, bei dem man einen kleinen Obulus bekommt, wenn jemand über diesen Link zu Amazon gelangt und dann ganz normal weiter seinen Einkauf dort tätigt, ohne dass der Käufer mehr blechen muss dafür. Beliebt sind auch Reflinks von Anbietern für Spielekeys.

3. Subs bei Twitchkanälen o.Ä.

Kostet bei Twitch z.B. 4,99$ im Monat, der Kanalbetreiber kriegt was davon ab, man selbst hat das tolle Gefühl, Geld für seine Unterhaltung auszugeben und bekommt spezielle Emoji für den Streamchat oder was weiß ich für sekundären Murks. Je nachdem was der Streamer alles einblenden lässt, wird vielleicht auch der Name angezeigt, wenn man live im Verlauf eines Streams subbt. Sofern der Streamer es mitkriegt, wird sich artig bedankt und man kann sich um weitere 20% toller fühlen, weil man beachtet wurde.




4. Gezielte oder monatliche Spenden

Z.B. monatlich mit einem Betrag nach Wahl bei Patreon. Bei dieser Form hat man quasi auch ein bezahltes Abo für allen möglichen Content, den der Erschaffer so produziert. Entweder fühlt man sich als Belohnung einfach nur toll fürs Spenden, oder aber der Bespendete bietet kleinere bis größere Extras an, die je nach monatlichem Betrag variieren können. Das können z.B. Widmungen sein, Early Access für bestimmte Videos, persönliche Briefe, gemeinsame Spielesessions... der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
Zudem wurde ich vorhin dank Hose über TipeeeStream aufgeklärt. Tipeee an sich ist ähnlich wie Patreon, und TipeeeStream lässt einen Spenden von Zuschauern sammeln, während man streamt.
Wer es live und direkt mag, kann natürlich auch überall seine Paypal-Mailadresse verbreiten.




... und was willst du nun damit sagen, Acid?

In erster Linie wollte ich mal die Möglichkeiten aufführen bzw. sortieren, und dann meine unqualifizierte, rein persönliche Meinung in Schriftform dazu abgeben. Das habe ich zwar schon des Öfteren kurz angerissen, aber nie sehr ausführlich.

Ich werde ab und zu gefragt, ob ich meine Paypal-Adresse herausgebe oder Patreon habe, weil manche Leute merken, dass ich nicht sehr reich bin. Ich habe wie jeder normale Mensch im 21. Jahrhundert natürlich Paypal, und sogar einen Patreon-Account, weil ich früher zu sehr geldreichen Zeiten mal meine Lieblingssängerin dort unterstützt habe.
Ich gebe allerdings weder die Adresse heraus, noch nehme ich auf Patreon aktiv Spenden an - aus dem einfachen Grund, dass ich nicht denke, dass ich es aktuell verdiene.

Ich liefere gerade keine regelmäßigen Videos oder Streams. Ich bin einfach nur da, und einige haben Mitleid, weil sie mal bei Twitter etc. zwischen den Zeilen gelesen haben. Dies möchte ich nicht ausnutzen, erst recht nicht, wenn derjenige selbst noch Taschengeld bezieht... zumal ich immer noch nicht permanent genug Content abliefere, um mich so zu fühlen, also würde ich wenigstens irgendeinen Beitrag zur alltäglichen Unterhaltung leisten.

Mit der Monetarisierung meiner Videos und Blogposts hingegen fühle ich mich nicht mies. Keinem wird das Konto erleichtert, und wem die Werbung wirklich arg auf den Sack geht, der kann AdBlock installieren. Ich nutze quasi eine Möglichkeit, die eh schon vorhanden ist, und erwirtschafte damit nur mit Google Adsense, ohne Partnernetzwerk oder sonstiges Gedöns eine bisher gänzlich vernachlässigbare Summe. Man kann ja auch nicht alles einfach so monetarisieren, schon gar nicht, wenn man so ein kleiner, netzwerkloser Fisch im YouTube-Teich ist wie ich.




Sollte je haufenweise Freizeit über mich hereinbrechen, während derer mir keine persönlichen Schicksalsschläge, Miseren im Freundeskreis, Nervereien mit Ämtern und/oder wegen Arbeitssuche, oder abhanden gekommene Dachziegel (FUN!) passieren... und sollte ich dann tatsächlich einmal täglich Videos hochladen oder streamen...

Ich glaube, das einzige was ich zulassen würde, wären (für euch kostenfreie) Amazon-Reflinks. Und Twitch-Subs. Wem es das wert ist, nicht unähnlich einem Netflix- oder Spotify-Abo (bei dem ihr allerdings weit mehr für euer Geld kriegen würdet, just sayin')... bitte sehr. Aber "spenden"... das könnt ihr auch für den Regenwald. Weil, hey, es würde eh nicht reichen, um mich komplett zu finanzieren, sodass ich von heute auf morgen eine halbwegs stressfreie Videomaschine sein könnte.

Ich behaupte mal ganz vorsichtig, ich freue mich aktuell viel mehr über tolle Freundschaften dank YouTube, Twitter und Co., über liebe PNs von euch, über gehaltvolle Kommentare unter Videos und so weiter und so fort.

Wenn mir jemand ein Bild davon schickt, wie er "Acid Blues" in den Sandstrand malt, dann finde ich das verdammt cool und in dem Moment gibt mir das mehr als eine 3€-Spende, für die ich mir dann einmal Markenaufschnitt statt Aldiaufschnitt leisten kann. Weil hey, ich kann mir Aldiaufschnitt leisten! Der Regenwald nicht, denke ich... das macht keinen Sinn, ich höre an der Stelle auf :D


Dieser Blogpost wurde Ihnen präsentiert von meiner persönlichen Meinung und ist auch als solche aufzufassen und zu konsumieren. Danke :)

Dienstag, 29. Dezember 2015

Silvesterlaberpost (als Ersatz für: Silvesterlabervideo)

Hey-ho!

Eigentlich wollte ich ja ein tolles Labervideo machen und das am 31.12. freischalten, so wie 2013 (?) mal. Dann wurde ich am 21.12. total heiser und schleppe bis heute noch Halsaua und Reizhusten mit mir rum, ergo habe ich den Plan wieder verwerfen müssen. Immunsystem, remember...?

Daher dachte ich, frühstücke ich alle Themen, die ich im Video ansprechen wollte, doch mal in Kurzform hier ab! So geht wenigstens nix verloren.




Steamwunschliste 

Meine Steamwunschliste funktioniert bei mir entgegen der einiger anderer Leute nicht nach dem Prinzip "Ich hab es zugefügt, omg kauft es mir sofort!111".

Eigentlich ist das eher meine eigene Merkliste für Spiele, an denen ich Interesse habe - und man sieht so nun mal immer sehr gut, welches gerade im Sale ist und für wie viel billiger man es dann haben kann. Soweit ich weiß, kann man die Liste auch nur unsichtbar machen, indem man sein gesamtes Profil auf privat stellt, und das will ich nun auch wieder nicht. Und zumindest unter guten Freunden finde ich es immer gut, wenn man da ab und zu herumcreepen und schauen kann, was derjenige haben möchte.

Ich nehme mittlerweile übrigens nicht mehr jeden als Steamfreund an, der mir eine Anfrage schickt, eben um eine akute Überflutung dort zu vermeiden. Denn ich habe bereits jetzt schon ein paar Leute da, die ich nicht mehr richtig zuordnen kann außer dem groben "...weil wegen YouTube". Wer mit mir interagieren möchte, hat dafür ja zudem genug andere Plattformen! Z.B. habe ich meine Twitter-DMs für alle offen, auch Leute, denen ich nicht folge. Aber es wird langsam offtopic! :D


Spenden

Nee.
Also, echt jetzt. Nee.
Auch nicht unter der Prämisse, es wegen meines Contents zu tun oder damit ich mir neue Technik leisten kann. Denn dafür liefere ich aktuell einfach zu wenig - you name it - content!

Ich bleibe lieber innerhalb meines Privatlebens für eine überschaubare Menge an tollen Menschen unendlich dankbar, die mir aus freien Stücken durch eine ziemlich harte Zeit helfen. Mir muss man sowas eh förmlich aufdrängen (Grüße an dieser Stelle von meinem Ego!) und ich denke jetzt schon drüber nach, in welcher Form ich das diesen Leuten später mal zurückgeben könnte.

Spendenlinks, Patreon etc. wären für mich wirklich erst dann ein Thema, wenn von mir absolut gesichert und regelmäßig gute Videos kommen! Am liebsten hätte ich übrigens ein Feature, bei dem man auf einer Plattform mit einer liebevollen Message sehr junge Leute am Spenden hindern kann, die ihr mühsam erspartes bisschen Taschengeld für einen ausgeben wollen. Bei sowas habe ich immer ein merkwürdiges Gefühl im Magen und denke mir: Lasst die Beträge doch lieber von Menschen mit ausreichendem Einkommen spenden. Holt euch lieber coolen Merch eures Lieblingsfandoms oder geht mit Freunden Pizza essen oder so...

Wie ich schon neulich auf Twitter sagte: Wenn ihr mir unbedingt helfen wollt, dann macht AdBlock auf YouTube und auf meinem Blog aus, skippt die kurzen Anzeigen nicht (außer es sind lange ab einer Minute aufwärts, das kann ich verstehen!), klickt ab und zu auf die Banner. Das kostet nur ein paar Sekunden Zeit und niemand muss auf sein Geld verzichten.


Privatsphäre

Aus Gründen werde ich nicht mehr ernsthaft auf Fragen nach meinem Beziehungsstatus antworten, zumindest nicht wenn sie offen gestellt werden und von Leuten kommen, die ich nicht bereits irgendwie kenne. Falls irgendjemand meint, sich anhand von interpretierten Tweets etc. irgendwas zusammenreimen zu können und spekulieren zu wollen - feel free! Einigen bringt sowas offenbar großen Spaß und den möchte ich niemandem nehmen :D Es wird ab jetzt bloß nie wieder irgendwo ein öffentlich lesbares, unmissverständliches Statement geben.

Positiver Nebenaspekt: Nie wieder Tweets aufräumen müssen, weil - meh, da war ja mal was, was da eigentlich nicht hingehört, oder was im Nachhinein irgendwie doof ist. Eine wahre Win:Win-Situation!




Übrigens, durch das wunderbare Nicht-Nachdenken seitens eines YouTuber-Vlogger-Pärchens neulich wollte ich noch einmal Folgendes wiederholen:
Gebt nirgendwo offen euren exakten Wohnort preis und seid dann so blöd, euren Urlaub mit Datum (!) zu verkünden, oder macht vergleichbaren Bockmist. Das ist quasi eine Einladung, euer Haus auszurauben oder euch nachzustellen.

Ich bin nun echt nicht super bekannt und mache mir dennoch Gedanken darüber, was ich wann poste. Dass ich in Berlin bin kann man z.B. ruhig in Echtzeit wissen - meine Wohnung ist unbekannt und außerdem wohne ich ja nicht alleine bzw. man weiß von Mitbewohnern. Das schreckt zusätzlich ab, weil die (unbekannte) Wohnung nie alleine ist. Aber Bilder vom konkreten Aufenthaltsorten wie beispielsweise vom Alexanderplatz poste ich in der Regel erst kurze Zeit, nachdem ich dort war. Ich fühle mich so einfach wohler, wenn ich nicht gerade wie letztes Jahr auf der Gamescom auf einer Massenveranstaltung bin, wo das Treffen von Leuten ja auch explizit erwünscht ist.


Fick dich, 2015! Hi und willkommen, 2016! <3

Insgesamt war 2015 für mich eher so: "Ja, das kann dann jetzt weg."
Ein paar echt coole Dinge sind passiert, aber größtenteils leider auch ein Haufen Scheiß, der mir immer noch im Kopf herumspukt und teils nachhaltige Schäden hinterlassen hat :D

Falls mich liebe, nette Leute anschreiben und mich besser kennen lernen wollen, und ich näheren Kontakt wie Skype etc. erstmal konsequent abblocke, obwohl wir bereits entspannt einige Male via DM oder so kommuniziert haben - daran sind Vollidioten vor euch Schuld, bedankt euch bei denen! Zu denken, man hat da einen Hauptgewinn an Menschlichkeit und Freundschaft gezogen, nur um dann irgendwann zu bereuen was man dieser Person alles so preisgegeben hat - das muss ich in absehbarer Zeit nicht wieder haben.

Ich bin tatsächlich aktuell etwas gehemmt was Leute "aus dem Internet" betrifft. Es gibt da immer noch die üblichen Verdächtigen, die ich dank meines Kanals näher kennen und schätzen gelernt habe, und die ich auch inzwischen als echt gute Freunde bezeichne. Es gibt aber auch Leute, bei denen ich wünschte, ich hätte sie nie näher kennen gelernt, bzw. die sich als Katze im Sack entpuppt haben.

Bei Onlinekommunikation kann man viel vorgeben. Selbst bei Skype oder TS kann man viel vorgeben, zumal man in der Regel auch hauptsächlich in guten und entspannten Momenten kommuniziert. Wie die Leute dann in natura wirklich sind, das ist teils echt erschreckend. Da geht so manche Illusion ganz schnell kaputt.

Ansonsten hoffe ich einfach darauf, 2016 nach dem ganzen Uni-Abschluss-Mist endlich einen coolen Job zu finden, bei dem ich nicht nach einer Woche das Kotzen kriege, regelmäßiges Einkommen zu haben, umzuziehen in eine eigene Wohnung... und dort diesmal auch ein bisschen länger bleiben zu können.

Und weniger Stress und Privatmist.

Und daraus resultierend weniger oft Krankheiten.

Und die weiter anhaltende Präsenz einiger verdammt toller Menschen in meinem Leben <3

Over & out!