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Mittwoch, 8. Februar 2017

Wie viele Folgen Minecraft bzw. #LITW von Gronkh schaft man an einem Tag?

... ein Selbstversuch, da ich das LP eigentlich gerne gucken würde, aber nicht erst mittendrin anfangen will. Ja ja, ich und mein Komplettierungszwang. Aber es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um mit dem Aufholen anzufangen, da ich aktuell krankgeschrieben bin! :partytrötenemoji:




Zuerst doen wir the math: Zu dem Zeitpunkt des Verfassens dieses Posts (Mi., 8.2.17) sind 353 Folgen online. Jede Folge scheint meist irgendwas zwischen 30 und 32 Minuten lang zu sein, also nehme ich 31 Minuten als Mittelwert. 353*31 =  rund 10.943 Minuten Folgen insgesamt. Das durch 60 sind gerundet 182,4 Stunden. Das durch 24 sind 7,6 Tage, die man komplett nur mit dem Nachholen von Gronkhs #LITW verbringen kann (rund 46,4 Folgen pro Tag) - wenn man denn möchte, ein Cyborg ist der nie schläft und auch nie Pausen macht! Wow! Das war die rechnerische Seite - ich möchte an dieser Stelle mal testen, wie viele Folgen ich unter realistischen Bedingungen an einem Tag schaffe.

09:25 | Ich setze mich mit meinem Müsli an den Rechner und rufe die Playlist (<- das ist ein Link, der trotz Einstellungen sicher mal wieder nicht farbig genug markiert wird, um sichtbar zu sein, ich hasse Blogspot) auf. Erstmal prokrastiniere ich noch ein wenig mit meinen Mobile Games, dann geht's los.




"Pott Roast? Da musste hinterher immer schön kacken gehen, darum heißt das Pott Roast." 
(Gronkh, #LITW Folge 2, entdeckt Nahrung in einer Kiste)


11:35 | Nach drei Folgen, immer mal wieder unterbrochen von ein wenig Rumgeschreibe auf Facebook und Twitter, schlägt bereits mein ADS light zu und ich muss aufstehen und erstmal kurz was anderes machen. Was Ultraspannendes. Abwasch von zwei Tagen.

12:06 | Weiter geht's mit Folge 4 und 5. In letzterer wird philosophiert, ob das Wort "orientieren" irgendwas mit dem Orient zu tun hat (Hashtag Bildungsauftrag). Bisher erkundet der Herr nur die Landschaft und ist noch nicht sesshaft geworden, aber das stört mich nicht. Ich bin angenehm weggetreten von den Medikamenten und das Gequatsche und die sanfte Minecraft-Piano-Musik sind für mich gerade in etwa so entspannend und passend wie verspulte Goamucke für jemanden mit 'ner Pappe auf der Zunge. Durch diverse Ablenkungen ist es nach den Folgen bereits halb zwei und ich koche mir erstmal schöne Restepasta, damit der Magen nicht motzt.

15:08 | Statt der geplanten Folge 6 habe ich beim Essen eine kurze ARD-Doku geschaut und mich anschließend in eine tiefgründige Diskussion bei Telegram (Sind wir glücklich mit unseren Tretmühlenjobs?) verstricken lassen. Ich bin schon sehr, sehr deep unterwegs, ich weiß. Jetzt geht's aber weiter mit #LITW, von dem übrigens nun 354 Folgen online sind statt 353. Yeah.

15:45 | In Folge 7 vertont Gronkh alles mögliche neu, da die originale Tonspur irgendwie total abgefuckt ist. Ich lebe ab sofort dafür, einem erwachsenen Mann zuzuhören, der Grillen- und Froschgeräusche sowie das Fällen eines Baumes nachmacht.




16:19 | Folge 7 wird mehrfach unterbrochen, weil ich nebenbei meine Ablage mache bzw. überhaupt erst eine erstelle aus all dem Dokumentenmüll, den ich nach dem Umzug einfach nur systemlos in meine Schreibtischschubladen gequetscht habe. Ab und zu muss ich nämlich auf Tauchgang gehen und kriege dementsprechend wenig mit. Irgendwann finde ich endlich das Objekt meiner grenzenlosen Begierde - meine Geburtsurkunde - lege einen Siegestanz ein und weiter geht die Folge.

16: 24 | Pünktlich zum Ende der siebten Folge klingelt ein zurückhaltender DHL-Bote und bringt ein Zalandopaket. Als er erkennt, dass ich nicht total irre wie in der "Schrei vor Glück"-Werbung losbrülle, zieht er sichtlich erleichtert fort. Ich muss den Beginn von Folge 8 pausieren und erstmal alles anprobieren. Mea culpa, Gronkh.

16:57 | Stilecht die bonzig aussehenden Businessschuhe mit neongelben Socken eintragend und mit einem grünen Senchatee sowie dem Rest Pasta von heute Mittag geht es weiter mit Folge 8. Hau rein und auch raus, Gronkh.


"Wie Touristen in Amsterdam - erstmal was Schönes durchgezogen."
(Gronkh, #LITW Folge 8, beim Terraforming)


18:12 | Anfang von Folge 10. Acid beschließt, dass sie baden geht, weil 1. Folgenjubiläum, 2. arschkalt sowohl draußen als auch drinnen und 3. - fast am wichtigsten - überraschend viel nebenbei von der To-Do gestrichen. Ich sollte mir öfter vornehmen, viele Folgen von etwas zu gucken. Nebenbei mache ich unglaublich viel administratives Zeug oder springe dann halt doch auf, um eine Kleinigkeit zu erledigen. Einfach um mich nicht bloß wie der letzte Hobo zu fühlen, der nur rumgammelt. Stay tuned.




19:32 | Weiter geht's. Ich möchte an dieser Stelle Vergangenheits-Acid dafür danken, dass sie Vanillepudding gekocht hat und diesen nun mit einer adäquaten Menge Schokosauce beim Weitergucken verwerten kann.

21:33 | Ich weiß nicht, ob ich aus Gronkhs Mund zuvor je Worte wie "Fickgrille" und "verwichste Kackviecher" gehört habe. Achievement unlocked. Die nerven aber auch wie Sau. Ich leide so sehr mit, wenn wieder ein Feld hinüber ist.

22:46 | Jetzt erst beginnt Folge 15. Und warum? Weil ich zwischendurch pausiert und rausgetabbt habe und in einem Strudel aus Twitter und Tumblr versank. Oh boy.
... "Oh boy" denke ich übrigens auch beim aktuellen Folgentitel: "Star Trepp - The Next Generation".

Fazit um 23:23 | Hihi, Schnapszahl! Also: Ich habe keine 46,4 Folgen binnen 24 Stunden geschafft, sondern "nur" 15 in 7,5 Stunden. Aber selbst das ist sehr, sehr ordentlich, vor allem wenn man meine Aufmerksamkeitsspanne bedenkt, die einer sehr hektischen Sinuskurve ähnelt. Zudem war ich keine 24 Stunden wach (gasp).
Ich möchte mir jetzt allerdings nicht ausrechnen wie lange ich brauche, wenn ich ab jetzt unterschiedlich viele Folgen pro Tag bzw. Abend schaue, vor allem, wenn ich wieder arbeiten gehe. Für das entspannte, stressfreie Zuschauen nach Feierabend ist das Let's Play allerdings 100%ig geeignet, und am Ball bleiben wird mir sicher leicht fallen und vor allem auch ohne selbst auferlegten Zwang passieren! Dafür interessiert mich der Kampf "Gronkh vs. Fickgrillen" einfach zu sehr.




Disclaimer: Die Screenshots stammen allesamt aus dem Let's Play.

Sonntag, 8. Januar 2017

Wie viele Lippenstifte kriegt man in einem Jahr leer?!

(Dieser Post dürfte für die Herren eventuell weniger interessant sein, außer sie möchten einmal einen erschreckenden Einblick ins weibliche Kosmetik-Kaufverhalten bekommen.)

Woran erkennt man, dass man zu viele Lippenprodukte besitzt...?
Indem man morgens immer den gleichen Lippenstift benutzt, irgendwann beim Aufräumen die unterste Malm-Schublade im Schlafzimmer aufmacht und einen Schlag bekommt. Soooo viele Sachen, so viel mehr Auswahl, aber irgendwie greift man halt innerhalb seines morgendlichen 10min-Zeitfensters immer zu dem, was eh schon parat liegt. Ich habe die Misere einmal aus der Kommode entfernt, ausgebreitet und gezählt:


Viel. Zu. Viele. Lippensachen.

- 33 Lippenstifte (+ 3 Miniproben)
- 6 Lipglosse
- 2 Lipliner

Die Lipliner und Glosse sind völlig im Rahmen, zudem sich hier auch keine Farbe wiederholt. Aber welcher Mensch braucht 33 (eigentlich 36) Lippenstifte?! Richtig, niemand. Außer man ist Beautyblogger. Bin ich das? Nein, herrje!

Darum habe ich jetzt in ein hübsches Aufstelldingsi mit zwölf Fächern die alltagstauglichsten Farben gestellt und es präsent im Bad positioniert, damit ich es morgens nicht mehr so leicht ignorieren kann. Und zwei Farben, die eh fast "alle" sind, an meinen typischen Entzombiefizier-Platz (Küchentisch) gelegt - zusammen mit dem anderen Kram, den ich mir ins Gesicht klatsche, damit mich meine menschliche Umwelt als einen der ihren wahrnimmt.


Meine ersten 14 Opfer..

... ja, da sind auch Tester bei. Nein, ich klaue nicht in Drogerien. Ich kenne aber jemanden, der bei Karstadt gearbeitet hat und mir mal ausgemusterte (unbenutzte!!) Tester mitbrachte.

Last but not least der absolute Stolz meiner Sammlung, den ich heute auch schon auf Instagram präsentiert habe:

MAC Wonder Woman Limited Edition

Den habe ich vor drölf Jahren mal für rund 20€ gekauft, vielleicht dreimal benutzt und Gottseidank ist er immer noch in Ordnung. Ich muss mir abgewöhnen, Dinge "aufzusparen", weil sie besonders sind - wenn sie schlecht werden, bringen sie einem auch nichts mehr!

Fazit: Hiermit erweitere ich meine Neujahrsvorsätze also um "Erstmal keine Lippenstifte mehr kaufen" und werde mal schauen, ob man es schafft, innerhalb eines Jahres ein paar Exemplare von den armen, ungeliebten Dingern aufzubrauchen. Tschakka.

Freitag, 20. November 2015

Manly Challenge (Girly Challenge: The Aftermath)

Twitter ist für eine Sache gut: Extrem dumme Ideen.

Ich bin für immens viele Sachen gut, und eine davon ist: Extrem dumme Ideen ausführen.

Ende Oktober gab es die schicksalhafte Girly Challenge. Meine Freundin hatte sehr viel Spaß und ich sehr viel gelitten natürlich auch total. War voll geil und so (hier bitte simulierten Hustenanfall einfügen)! Diesen Monat haben wir das Ganze aber mal umgedreht... Meine Freundin musste sich definitiv ein wenig mehr anstrengen als ich. Und ich war daueramüsiert.

Da ich andere Leute gerne an meinen semi-sadistischen Stimmungen teilhaben lasse, habe ich im Vorfeld natürlich prompt auf Twitter nach Vorschlägen für extrem klischeehafte, manly Aktivitäten und Verhaltensweisen gefragt. Und ihr (extrem viele Männer und eine Frau) so:




Dabei kam dann folgende, durchaus sehenswerte Liste heraus... ich habe mal direkt durchgestrichen, was für uns nicht in Frage kam (weil ieh) oder wir einfach nicht geschafft haben.


Verhalten


·         breitbeinig sitzen
·         popeln, aufn Boden rotzen
·         rülpsen, furzen, sich an diversen privaten Körperregionen hemmungslos kratzen
·         bei Männern rumpöbeln, bei Frauen angraben/pfeifen
·         nie Fehler zugeben
·         jeden anschnauzen der Tipps gibt, weil kann man(n) ja selbst besser
·         ständig an Sex denken und drüber quatschen
·         krass rumfluchen
·         Essen größtenteils mit den Händen
·         Bier nie mit Öffner aufmachen, sondern anderweitig manly
·         Klobrille hochgeklappt lassen
·         ja keine Hausarbeit und nicht aufräumen, Klamotten/Handtücher rumliegen lassen
·         NIE die Anleitungen von irgendwas lesen/befolgen, sonst sofortiger Tod!
·         bei einer Erkältung so tun als würde man sterben


ToDos


·        morgens in maximal 2min umgezogen sein: aus’m Bad, erstbestes aus'm Schrank, fertig
·         idealerweise dadurch etwas tragen was farblich null zusammenpasst und schlabbert
·         Handy/Geldbörse in der Hosentasche tragen, keine Tasche
·         an einem fremden Ort ohne Navi/fragen herumirren
·         Bart aufmalen mit Kajal
·         Männerabend mit manly TV und BIER und Chips
·         nix selbstgekochtes essen, sondern Fast Food oder FLEISCH
·         Feuer machen und grölen „Ich hab Feuer gemacht!“
·         stammtischmäßig politisieren
·         mit gefährlichem Halbwissen über Technik reden, wenn man kein Experte ist
·         kacken und dabei als MINIMUM 30min brauchen, dabei lesen/am Handy zocken
·         Holz hacken und/oder talentlos heimwerken
·         anderweitige körperliche Anstrengung
·         im Stehen pinkeln (...)
·         irgendwas mit Autos oder Fußball im Fernsehen gucken
·         eine LAN machen oder zusammen zocken, dabei schreien und fluchen und nicht verlieren können
·         Muskeln vorm Spiegel flexen und Selfies machen (Bonuspunkte für Jogginghose und Unterhemd)



Schon als wir uns an dem Tag mittags trafen begrüßten wir uns mit einer Brofist, so wie echt krasse boys das halt so tun. Diese Brofist sollte uns noch den ganzen Tag über begleiten, auch in leicht abgewandelter Form des sogenannten "Fist Fist Knucklefight Macho-Clap-Clap-Clap WHOOOOSH", unser komplett eigener Gruß! \o/

Breitbeinig sitzend inhalierten wir dann direkt im Pizza Hut unserer Wahl und ohne unnötiges Besteck extrem fettige Slices und spülten diese mit Softdrinks runter - natürlich weder light noch zero. Dabei haben wir darüber geredet, wie extrem "toll" ich morgens meine kaputten Nike Frees mit Sekundenkleber repariert habe (talentlos heimwerken: check... so halbwegs jedenfalls). Ein weiteres Thema war, wie super wir und wie doof alle anderen sind, und was für Stümper wir schon liebestechnisch so zwischen den Laken hatten.




Danach marschierten wir mehr oder weniger mit uns selber pöbelnd und permanent Artikulierungsperlen wie "Ey DIGGAAAAA" von uns gebend durch ein Einkaufszentrum und kratzten uns sogar einmal heimlich an unseren Boobies! Ganz eventuell sind uns auch diverse Gase respektive Nachwirkungen von der Pizza entfleucht. Tussiläden haben wir übrigens ziemlich willensstark ignoriert und mindestens einmal habe ich mich verlaufen.

Irgendwann wurde das dann alles langweilig, wir deckten uns im Rewe mit Chips in ultra-manly Sorten sowie einem Sixpack Bier ein und traten den Weg zu mir nach Hause an. Natürlich konnte ich es mir mit meiner Erkältung tödlichen Krankheit nicht nehmen lassen, ein paar Male leidend aufzustöhnen und zu betonen, wie arm ich doch nun dran sei. Zu Hause ließen wir brav die Klobrille hochgeklappt, räumten unseren Müll hinter uns nicht weg und machten eine wLAN mit reichlich taktischem Geschwafel und Gefluche.



Abends setzten wir uns ziemlich faul mit unseren erjagten Chips und dem eisgekühlten Bier vor den Fernseher und schauten, ob wir eine tolle Panzerdoku, irgendwas mit Autos und Motorengeheul oder Fußball auftreiben konnten. Stattdessen blieben wir an einer Reportage über WoW und die Entwicklung von MMORPGs hängen und regten uns darüber auf, was für dumme Fakten da teils total hanebüchen erläutert wurden. Zwischendurch rülpsten wir empört Beck's-Dämpfe in die kalte Raumluft hinein. Stilecht haben wir auch unsere Hände in der Hose geparkt #LikeAlBundy.


"Männerabend" - The Aftermath

Am nächsten Tag brauchten wir beide weit unter 10min im Bad, warfen uns die erstbesten Klamotten über und gingen zum Bäcker, um Mettbrötchen zu frühstücken. Mit tonnenweise Zwiebeln drauf. Und kochend heißem, schwarzen Kaffee, Junge! Wenn das mal nicht das krasse Gegenteil von tussig ist.


Fazit


Abschließend möchte ich mir eine 9/10 geben und meiner Freundin eine lieb gemeinte 8/10 (hier bitte den dummen Tonfall von den Das-Perfekte-Dinner-Menschen beim Bewerten vorstellen). Diese wahnsinnige Differenz von einem Punkt rührt daher, dass ich mich lustigerweise kaum anstrengen musste, meine Freundin aber zuweilen aus der Rolle zu fallen drohte.

Am Allercoolsten fand ich übrigens die Diskussion, die auf Twitter in meinen (explodierenden) Mentions unter vielen Männern entstand - und zwar zur Frage, was nun wirklich "männlich" ist, und was einfach nur widerlich oder stumpf.

Erst Vorschläge, dann Entsetzen. Jaja

Also: Danke an alle, die mehr oder weniger ernste Vorschläge gebracht haben. Danke für die Diskussion untereinander, ob sich jeder Mann schon mal aus Spaß 'nen Hitlerbart rasiert hat, und wie viel wehleidig okay ist und wie viel doch zu weinerlich. Danke für die Thematisierung der Frage, ob wirklich jeder Typ im Stehen pinkelt, und ob man sich als Frau testweise eine "Urinella" zulegen sollte. Danke für die Klärung der Frage, ob "Beamter" ein klassisch-männlicher Beruf ist und wie lange ihr auf dem Klo verbringt und was ihr dabei treibt. Ich hatte selten so viel Spaß beim Lesen meiner Twitter-Benachrichtigungen!

*verneig*

Freitag, 23. Oktober 2015

Das Fazit zur "Girly Challenge"

Howdy!

Heute gibt es das lang erwartete FazitMitKrasserBewertung™ zu diesem einen Mittwoch, der für immer eingehen wird als der Mittwoch, an dem Acid mit der furchtbaren #EmojiflutDesTodes twitterte und Instagram verseuchte. Meine Freundin hat sich extra hingesetzt und jeden einzelnen Teilpunkt bewertet!

Bevor ich sie hier aber zu Wort kommen lasse, mal ein fettes Danke an euren Humor! Gerade die männliche Followerschaft hat wunderbar ironisch und gekonnt reagiert, und das hat mich extrem unterhalten (und innerlich bei Laune gehalten)!




* * *

Super krasses Tuss-O-Meter für die Girly Challenge


>>  einen Tag lang nicht panzerlike kommunizieren/benehmen

3/10:
Hat jedes Mal die Lage vergessen und sonstwas an Sprüchen rausgehauen („Digga, lass mal XY machen!“) oder tief und dreckig gelacht, es selber gemerkt und dann verzweifelt versucht sich zu korrigieren.

>>  exzessiv Shoppen gehen

9/10:
Waren in zwei verschiedenen Einkaufszentren, in diversen Schuh- und Schmuckläden und haben erfolgreich etwas erbeutet. Haben uns sogar Freundschaftsarmbänder zum Selberbasteln gekauft. Einziger Punktabzug: Hat super laut und boyfriend-like in der Umkleide kommentiert, wie „hammergeil“ die enge Hose an mir aussieht und dadurch eine fremde Frau zutiefst verstört.

>>  nur girly Popmusik hören

7/10:
Hat Lady Gaga gehört, aber nichts "Schlimmeres" und schon gar keine Boybands wie One Direction. Okay, aber etwas enttäuschend.

>>  Nägel pink lackieren

10/10:
Hat sich die Nägel NEONpink lackiert. NEONpink! Jede RTL-Nachmittagsfernsehen-Braut wäre neidisch gewesen.

>>  abends Bier und Vodka gegen was anderes tauschen und nichts mit 10k Explosionen gucken

8/10:
Haben sogenanntes Pussybier mit „Summer Holunder“ Geschmack getrunken, Sweet Thai Chips gehabt statt BBQ-Western-Blablubb und haben Patrick Jane bzw. Simon Baker in „The Mentalist“ angesabbert.

>>  Drölfzig Selfies machen mit typischer Pose und eines auf Instagram hochladen

11/10:
Hat bereits direkt nach Mitternacht ein obnoxious Selfie mit „tollen“ Hashtags hochgeladen. Bonuspunkt für das Foto von der Handyhülle, die sie tatsächlich auch den ganzen Tag benutzt hat!

>>  mit tonnenweise Emojis und Hashtags twittern

9/10:
Wenn sie getwittert hat, war es furchtbar.


Szenen des Amüsements aber auch der
Traumatisiertheit spielten sich auf Twitter ab


Gesamtwertung: 7/10
Der Wille war da, aber man kriegt den manly Anteil nicht aus der Acid. Funfact: Sie ist zu grobmotorisch um das Armband alleine anzulegen!


* * *

... äh... ja... danke an dieser Stelle an meine Freundin. Abschließend noch eine Feststellung von mir: Nein, ich mache das nicht öfter. Sich auf Krampf verstellen ist als Gag für einen Tag okay, aber mehr auch nicht. Eventuell räche ich mich nächsten Monat mit einer "Manly Challenge" an ihr... höhöhö.

Die Moral von der Geschichte: Am besten ist man immer noch, wenn man man selbst ist! Es gibt genug Menschen (inklusive besagter Freundin), die mich so mögen wie ich bin, und wer das nicht tut... der hat halt Pech gehabt, ne? :)

Dienstag, 20. Oktober 2015

Acid Blues und die klischeehafte Weiblichkeit des Schreckens

[INTERLUDE] An dieser Stelle möchte ich sicherheitshalber erwähnen, dass in diesem und dem nächsten Post viele typische Genderklischees bedient werden. Das ist nicht bösartig gemeint, sondern... ach kommt schon. Stock aus'm Popo und keine srs bsnss Genderdebatte draus machen. Alles harmlos und nur Spaß, danke! :)[INTERLUDE ENDE]

Wären mein Benutzerbild und meine liebliche Stimme nicht, würden mich anhand meiner schriftlichen Ergüsse sicher viele mit dem anderen Geschlecht verwechseln... habe ich mir sagen lassen >:(

Weil ich ständig von "meiner Freundin" quatsche, von Bier, Vodka, Chips, Steak, Actiongedöns und allen anderen Dingen, die klischeebehafteterweise immer Männern angehängt werden. Weil ich #battlebro in meiner Twitter-Bio stehen hab, und weil ich 'ne sehr direkte Art habe. Weil ich zur Entspannung CoD zocke, über Splatterfilme lache und mir von den meisten Duftkerzen übel wird. Weil meine ehrliche Lache voll die dreckige Bauarbeiterlache ist und ich viele Rülpswettbewerbe gewinne (Bass, Bass, wir brauchen Bass...!). Weil mein Kleiderschrank hauptsächlich die Farbe Dunkelbunt beinhaltet, nur sehr wenige Röcke oder Kleider und ich - glaube ich - rein gar nichts flieder-rosé-pastellfarbenes besitze. Weil ich Bundeswehrstiefel und Bikerlederjacken voll knorke finde und mir beim Sitzen nicht elegant die Beine übereinander schlage. Weil mein großes Idol dieser Machotyp mit den drei Schwertern aus OnePiece und mein Ego riesig ist. Weil ich aus allem einen Wettbewerb machen kann, ein schlechter Gewinner und ein schlechter Verlierer bin, und weil ich mich mit einer Erkältung dem Tod nahe fühle.

Wenn ich versuche, jemandem vorsichtig und sensibel die Meinung zu sagen, dann ist das in etwa so, als würde ich am Steuer eines fetten Panzers sitzen und durch das emotionale Blumenbeet der jeweiligen Person brettern wie Godzilla auf Amphetaminen durch eine x-beliebige Großstadt. Und ich hasse nichts mehr, als wenn man Leuten alles aus der Nase ziehen muss oder raten soll, was sie eigentlich meinen! Ich sage gerne was Sache ist, und erwarte das einfacherweise auch von meiner Umgebung. Ich nehme euch grundsätzlich wörtlich, und wenn ihr das gar nicht so meintet, dann habt ihr halt ein Problem. Und meine Ausdrucksweise ist wohl selten ladylike. Tja nun!




Aufgrund meiner geringen Größe (1,66m) und vermutlich, weil ich ab und zu doch kurzfristig furchtbar kawaii sein kann, wecke ich allerdings regelmäßig eine Art Beschützerinstinkt bei diversen männlichen Individuen. Minimale Balance ist also dennoch gegeben... irgendwie.

Meine Freundin, die eigentlich eben nicht meine Freundin ist, sondern dafür meine BF4life und all der ganze Herzchenscheiß, liegt mir jedenfalls öfter damit in den Ohren, ich möge doch bitte mal femininer werden. Zumindest ein ganz kleines Minibisschen! Weil mir sonst sicherlich bald ein Bart wächst, ich plötzlich 1,90m groß werde und voll die breiten Ringerschultern kriege. Sie sagt, ich kann aus jedem noch so "tussigen" Thema irgendwie wieder was total kerlig anmutendes machen. Wenn ich z.B. über Nagellack rede, dann über Speziallack mit Nylonfasern, der wie ein Schild alles am Nagel abprallen lässt - quasi das Batman-Gadget aller Nagellacke. (Ich finde das nach wie vor total supi! Cate Archer wäre neidisch!)
... dass ich Hello-Kitty-Zeug besitze, ignoriert sie dabei galant. Das ist ja eine zu vernachlässigende Ausnahme.


Ich bin wie Edward an seinem Klavier, nur weniger dramatisch.


Also waren meine Freunde mal so gemein, mir folgende, extrem klischeehafte Aufgaben zu stellen, um die magische Transformation zu starten:
  • einen Tag lang nicht panzerlike kommunizieren/benehmen
  • exzessiv Shoppen gehen (brauche eh eine neue Tasche /o\)
  • nur girly Popmusik hören
  • Nägel pink lackieren
  • abends Bier und Vodka gegen Prosecco oder Aperol Spritz oder weiß der Geier was eintauschen und dabei nichts mit 10k Explosionen gucken/zocken
  • Drölfzig Selfies machen mit typischer Pose und eines auf Instagram hochladen
  • mit tonnenweise Emojis und Hashtags twittern

Meine Freunde hassen mich alle.

Am Schlimmsten bzw. Schwierigsten werden für mich wohl Punkt 1 und 7 auf der ToDo...
Das alles sollte aber an einem Tag (MORGEN) problemlos machbar sein (leises Wimmern), und vermutlich werde ich danach vor lauter Anstrengung implodieren, aber ich werde es durchziehen und von einem hochseriösen Wissenschaftler meiner Freundin anschließend meine Östrogenwerte messen meine girly skillz bewerten lassen. Die hängt morgen eh 24/7 mit und bei mir ab. Und hat angedroht, mir ihre rosafarbene und glitzernde Handyhülle für diese Zeitspanne aufzuzwingen.

Ich werde die Tage natürlich hier dokumentieren, wie es so gelaufen ist und wie sehr ich gelitten habe. Und wenn ihr morgen auf Twitter eine Emoji-Flut von mir seht, dann wisst ihr was Sache ist.

Gnadenschuss, anyone...?