Montag, 18. Juli 2016

Hell no.

Ich hatte Hoffnung.

Du wirktest rebellisch und feurig, temperamentvoll gar.

Ich fotografierte dich, denn du gabst dich ganz meiner Linse hin - ohne Scham. Neckisch. Offenherzig.

Mann, warst du fotogen.


Ooooh.


Später durfte ich tief in deine Öffnung sehen.

Du hast mich einfach gelassen, du wildes Ding...

Voll ekstatischer Erwartung kostete ich deinen Saft, deinen süßlich riechenden Nektar.

...

Ich hatte selten einen so gottverdammt lasch schmeckenden Energydrink, verdammte Scheiße!

Kommentare:

  1. So, jetzt mal einen "richtigen" Kommentar, for the record.

    Schon alleine dieses "Ooooh." unter dem Portrait ist so wunderbar mehrdeutig und literarisch; wie die Bedeutung dieses einen Wortes im Laufe der Geschichte sich ins Gegenteil verkehrt, ist erfrischend witzig. Da versteht jemand sowohl sein Handwerk als auch wie Humor funktioniert. *tiefe Verbeugung*
    Auch die Betitelung "Hell no" berührt mich tief; wie schaffst Du es bloß, so komprimiert den Kern zu treffen? Respekt. Großes Kino.
    Was am restlichen Text gelungen ist, brauch' ich hier aber wohl nicht darzulegen, das ist jedem auf Anhieb klar.
    *bookmark anleg und immer noch weiterlach*

    AntwortenLöschen